Große Verluste
Salzgitter vor Bilanzdaten unter Druck

Die Salzgitter-Aktien zählen zu den größten MDax-Verlierern. Analysten gehen von einer Verdopplung der Verluste aus. Nun lasten Hoffnungen wie auch Ängste auf dem Neustrukturierungsplan, der Stellekürzungen vorsieht.
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FrankfurtIm Vorfeld der Bilanzvorlage haben Salzgitter-Papiere am Dienstag Federn gelassen. Die Aktien fielen um bis zu 3,3 Prozent auf 30,09 Euro und zählten damit zu den größten MDax -Verlierern. Analystenschätzungen zufolge dürfte Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher am Freitag für das vergangene Jahr mehr als eine Verdoppelung seiner Verluste ausweisen.

Auch die Analysten von Credit Suisse, die am Dienstag ihre „outperform“-Empfehlung bekräftigten, rechnen nicht mit positiven Überraschungen. Salzgitter tendiere dazu, die Investoren nicht gerade zu beeindrucken, schreiben die Analysten. Allerdings halten sie die negativen Einschätzungen ihrer Kollegen über Salzgitters Zukunft für ungerechtfertigt. Die Bedeutung des geplanten massiven Stellenabbaus werde von vielen unterschätzt.

Der Aufsichtsrat von Salzgitter hatte im September eine umfangreiche Neustrukturierung des angeschlagenen Konzerns abgesegnet. 2013 hatten Salzgitter im MDax mit einem Abschlag von 21 Prozent auf 31 Euro nach Südzucker zu den schwächsten Werten gezählt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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