Handyhersteller
RIM lässt Nokia-Aktie taumeln

Die Nokia-Aktie ist auf den tiefsten Stand seit vier Monaten gefallen. Grund für den neuerlichen Preisabfall ist der Gewinneinbruch des Blackberry-Herstellers RIM, der die Anleger von Handy-Aktien fern hält.
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FrankfurtDer Gewinneinbruch des Konkurrenten Research in Motion hat die Lust der Anleger auf Nokia-Aktien gebremst. Die Papiere des finnischen Handyriesen fielen um bis zu 2,7 Prozent auf ein Vier-Monats-Tief von 3,68 Euro. Die schlechten Nachrichten von RIM ließen auch die Sorgen um Nokia größer werden, sagte Nordea-Analyst Sami Sarkamies. Der jahrelange Branchenprimus Nokia ist zuletzt ins Hintertreffen geraten und musste vor allem im Hochpreis-Segment anderen Anbietern wie Apple den Vortritt lassen.

Zusätzlich belastet wurde die Aktien auch durch einen kritischen Kommentar von Exane BNP Paribas. Eine Umfrage der Großbank unter Konsumenten habe ergeben, dass die Europäer wenig Interesse an Nokias neuem Top-Modell, dem Lumia 800, zeigten. Sie senkten das Kursziel für die Aktien auf 3,30 von 3,70 Euro und bekräftigten ihre Einschätzung „Underperform“.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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