Hochtief Concessions
Börsengang steht auf der Kippe

Rätselraten um den Börsengang von Hochtief Concessions: An der Börse kursieren Gerüchte, nach denen der Essener Konzern das geplante IPO auf Eis legen könnte. Offenbar sind erst rund die Hälfte der zur Verfügung stehenden Aktien gezeichnet worden. Ein Sprecher sagte, man sei nicht bereit, den Preis für die Aktien zu senken.
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HB FRANKFURT. Der Baukonzern Hochtief würde den Börsengang seiner Flughafen- und Beteiligungstochter Hochtief Concessions eher absagen als den Preis für die Aktien senken. "Es wird definitiv keine Preissenkung geben, das haben wir immer gesagt. Wir stehen unter keinerlei Druck und sind vom Wert des Assets überzeugt", sagte ein Hochtief-Sprecher am Mittwoch. Er reagierte damit auf Aussagen von Händlern, dass bisher erst rund die Hälfte der zur Verfügung stehenden Aktien gezeichnet worden seien.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge will Hochtief Concessions erst nach der Zeichnungsfrist entscheiden, ob der Börsengang abgesagt oder das Emissionsvolumen verkleinert wird. Zur Frage eines Abbruchs sagte der Sprecher nur: "Es gibt ein festgeschriebenes Timing. Punkt." Die Zeichnungsfrist läuft am Donnerstag um 18 Uhr aus.

Am Freitag sollen die Aktien zum ersten Mal an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Am oberen Ende der Spanne von 24 bis 29 Euro könnte Hochtief Concessions der erste Milliarden-Börsengang in Deutschland seit rund zwei Jahren werden. Viele Marktteilnehmer erhoffen sich davon ein Signal, dass Börsengänge in Deutschland wieder Anklang finden.

Beim Graumarkthändler Schnigge wurden Hochtief Concessions am Mittwoch vorbörslich in einer Spanne von 25,50 bis 27 Euro gehandelt, am Montag waren sie bei geringen Umsätzen noch bei 27,50 zu 28,50 Euro taxiert worden.

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