Höhere Dividenden: Rückversicherer mästen ihre Aktionäre

Höhere Dividenden
Rückversicherer mästen ihre Aktionäre

Die großen Rückversicherer haken das Katastrophenjahr 2011 ab und schauen optimistisch nach vorne. Die Aktionäre sollen von Milliarden-Auszahlungen profitieren. Die Dividenden steigen deutlich an.
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Das vergangene Jahr brachte weltweit Tod und Verwüstung. Das verheerende Erdbeben in Neuseeland, der Tsunami in Japan, Überflutungen in Australien und die Tornadosaison in den USA verwüsteten ganze Regionen. Für die Rückversicherer war 2011 eines der teuersten in der Geschichte. Auch Aktionäre mussten sich mit niedrigeren Auszahlungen begnügen.

Doch die Zeiten ändern sich. Die führenden europäischen Rückversicherer Munich Re, Swiss Re und Hannover Rück lassen das Katastrophenjahr 2011 mit seinen Rekordverlusten hinter sich und wollen für das laufende Jahr wieder höhere Dividenden an die Anteilseigener ausschütten.

Die drei Rückversicherer werden auf der Basis von Dividendenprognosen auf Basis von Bloomberg-Daten rund 3,9 Milliarden Euro für 2012 auszahlen. Im Vorjahr waren es nur 2,4 Milliarden Euro. Die Summe versteht sich einschließlich einer Sonderdividende der Züricher Swiss Re, wie eine Umfrage unter neun Analysten jetzt im Mittel ergab. “Für die Rückversicherungsbranche war es geradezu das Jahr des Drachens”, stellte Analyst Fabrizio Croce von Kepler Capital Markets in Zürich fest, “und die Investoren werden die Dividende zu würdigen wissen”.

Finanzchef Jörg Schneider von Weltmarktführer Munich Re hatte bereits eine höhere Dividende in Aussicht gestellt und das mit der niedrigeren Schadenquote begründet. Sein Kollege George Quinn von Swiss Re bezeichnete eine Sonderdividende als “bevorzugte Option”, um überschüssiges Kapital abzuführen. Der zuletzt in der Karibik und vor allem an der dicht besiedelten Ostküste Nordamerikas vorbeigezogene Supersturm “Sandy” wird die Bilanz trotz seiner auf bis zu 20 Milliarden Dollar geschätzten Schadenssumme kaum trüben, wie der Katastrophenrisikoforscher Eqecat aus Oakland in Kalifornien schätzt.

Dem stimmen Finanzexperten zu: “2012 war ein außergewöhnliches Jahr, das starken Rückenwind für die Rückversicherer gebracht hat. Die Rechnung für Katastrophenschäden fällt wesentlich niedriger aus und der Finanzmarkt war stabil”, sagt Fondsmanager Tim Friebertshäuser von der DWS in Frankfurt. “Sandy wird das generell günstige Bild der Branche nicht verändern. Die starke Dividendenrendite der Rückversicherer gewinnt im derzeitigen Niedrigzinsumfeld noch an Bedeutung”, sagt er. Er riet “definitiv” zum Halten des Sektors, “selbst wenn die Ertragskraft für 2013 Risiken unterworfen ist”.

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  • kann sein. Ich habe kräftig zugekauft, und freue mich auf eine unerwarte Rendite, auch trotz Steuerabzug. Es wäre wünschenswert, wenn andere Unternehmen, die gute Ergebnisse erzielten, mehr an ihre Aktionäre denken, denn sie tragen zu einem guten Gelingen bei, da sie das notwendige Risikokapital bereit stellen.

    In Deutschland gibt es viele erfolgreiche Unternehmen, die uns mit Cent´s abspeisen, während die Managergehälter selbst festgelegt werden, obwohl man sich in einigen Fällen schon fragen muss, wie das begründet wird.

    Die Schweiz ist da auch wieder richtungsweisend.

    Die Ausschüttung von Überschüssen sollten aber nie ohne die notwendigen Rückstellungen für unvorhergesehene Versicherungsfälle geschehen, um die VS nicht in eine Schieflage zu führen.

  • Besser als eine hohe Dividende wäre ein Aktienrückkauf dieser erfolgreichen Unternehmen.

    Beispiel Parrot F bezahlt keine Dividenden, sondern nimmt anstelle dessen Aktienrückkäufe vor.

    Wenn man im Ausland lebt ist es mühselig den bezahlten Steuerabschlag retour zu erhalten.

    Deutsche Inländer können die Versteuerung des Wertzuwachses an einen passenden Zeitpunkt legen.

    Vandale

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