HP-Aktie bricht ein: Volle Breitseite gegen Leo Apotheker

HP-Aktie bricht ein
Volle Breitseite gegen Leo Apotheker

Leo Apotheker steht erst seit wenigen Monaten an der Spitze von Hewlett Packard. Jetzt hat der deutsche Manager erstmals Quartalszahlen präsentiert - und damit die Investoren verschreckt.
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FrankfurtDass es nicht leicht werden würde, war klar. Aber wie hart die erste Bewährungsprobe werden sollte, überrascht dann doch. Leo Apotheker, der neue Mann an der Spitze des Computerkonzerns Hewlett Packard, bekam gleich mal eine volle Breitseite von den Investoren ab.

Nach der Präsentation der Quartalszahlen am Vorabend brach die HP-Aktie heute in New York um elf Prozent ein. „Sie werden auf der Strafbank bleiben, bis wir mehr Klarheit haben, was los ist“, sagte Abhey Lamba, Analyst der ISI Group. Was kann Apotheker falsch gemacht haben, dass die Börsianer so aus der Fassung bringt? Der ehemalige SAP-Chef ist erst seit November im Amt. Als Vorstandsvorsitzender von HP trat er die Nachfolge von Mark Hurd an, der nach einer Affäre mit einer Mitarbeiterin seinen Hut genommen hatte. HP ist eines der weltweit führenden Technologie-Unternehmen und macht in etwa so viel Umsatz wie Microsoft und Apple zusammen.

Apotheker selbst ordnete die Zahlen so ein: „Auf Grundlagen des ersten Quartals ist klar, dass wir bei HP einiges richtig machen. Es ist aber auch klar, dass es Bereiche gibt, die besser laufen müssten.“ So kann man es sehen. Die Zahlen fielen in der Tat zwiespältig aus. Der Gewinn sah ganz ordentlich aus. Insgesamt verdiente der Konzern von November bis Januar rund 2,6 Milliarden Dollar - 16 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

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Volle Breitseite gegen Leo Apotheker

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Apotheker setzt auf die richtige Strategie

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