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HSBC hebt Ziel für K+S auf 61 Euro

Die britische Bank HSBC hat das Kursziel für K+S nach einer Investorenveranstaltung von 58,00 auf 61,00 (Kurs: 53,950) Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen.

dpa-afx LONDON. Die britische Bank HSBC hat das Kursziel für K+S nach einer Investorenveranstaltung von 58,00 auf 61,00 (Kurs: 53,950) Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Kapitalmarkttag des Düngemittelkonzerns habe seine positive Einschätzung der Aktie bestätigt, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen setze weiterhin auf die zwei Säulen des Kali- und des Salzgeschäfts. Er habe seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2010 bis 2012 hochgesetzt.

Da zuletzt in vielen Teilen der Welt weniger Kali eingesetzt worden sei als von Wissenschaftlern empfohlen, blicke K+S optimistisch auf die langfristige Entwicklung der Nachfrage. 2011 dürfte sich gut entwickeln, weil derzeit die Lagerbestände niedrig seien. Zudem verkauften momentan viele Landwirte einen Großteil ihrer Ernte angesichts der hohen Preise über Terminkontrakte. In Deutschland prüfe der Konzern die Möglichkeit der Wiedereröffnung einer Reservemine. Dies könnte die mittelfristig erwartete Kali-Produktionskapazität von 7,5 Mill. Tonnen stabil halten oder sogar steigern.

Für die Salzsparte rechne K+S indes mit zusätzlichen Synergien von 15 bis 20 Mill. Dollar aus der Übernahme für Morton Salt. Zudem zeichne den Konzern in diesem Geschäftsfeld aus, dass er auf zwei Kontinenten präsent sei. Das habe die Schwankungsbreite der Umsätze im Salzgeschäft reduziert.

Zudem habe das Unternehmen betont, die Dividendenausschüttungen stabil halten zu wollen. Das sollte nach Meinung von Mayer-Wegelin auch machbar sein, weil die geplante Investition in Potash One sich über mehrere Jahre verteilen werde und zudem mit eigenen Mitteln finanziert werden solle.

Entsprechend der Einstufung "Overweight" erwartet die HSBC, dass der Aktienkurs innerhalb von zwölf Monaten mindestens fünf Prozentpunkte besser als der Markt abschneiden wird. Volatile Aktien dürften mindestens zehn Prozentpunkte besser abschneiden.

Analysierendes Institut HSBC Trinkaus & Burkhardt.

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