Hunold will selbstbestimmt bleiben
Air-Berlin-Chef stellt Börsengang in Frage

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, der Ferien- und Billigflieger Air Berlin, stellt den geplanten Börsengang in Frage. Wie das Wirtschaftmagazin €uro (Donnerstagsausgabe) berichtet, sucht Air-Berlin-Chef Joachim Hunold jetzt nach einer Alternative zur Ausgabe von Aktien.

Frankfurt, 25.5.2004 „Uns haben schon langfristig denkende Investoren angesprochen, was mir persönlich am liebsten wäre“, erklärte Hunold im Interview mit €uro. Da seien die Abstimmungen leichter und man werde nicht so getrieben von Analysten. „Gehe ich an die Börse, bin ich fremd bestimmt“, sagte Hunold gegenüber €uro, „deswegen tue ich mich damit auch so schwer.“ Möglicherweise, so Hunold, erwirtschafte das Unternehmen sogar so viel Substanz, dass es überhaupt kein fremdes Kapital brauche. „Und da sieht es dieses Jahr gar nicht schlecht aus“, sagte der Air-Berlin-Chef. Das Unternehmen hatte im März angekündigt, dass es einen Börsengang plant und bereits das Geldhaus UBS als Berater engagiert.

Florian Kolf
Florian Kolf
Handelsblatt / Teamleiter Handel und Konsum
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