Aktien
HVB schwach - Rampl-Aussagen - JP Morgan senkt Gewinnprognose

Nach zurückhaltenden Aussagen von Vorstandschef Dieter Rampl und einem negativen Analystenkommentar haben die Aktien der Hypovereinsbank (HVB) am Donnerstag deutlich nachgegeben. Das Papier fiel gegen 9.40 Uhr mit minus 3,71 Prozent auf 15,33 Euro an das Dax-Ende.

dpa-afx FRANKFURT. Nach zurückhaltenden Aussagen von Vorstandschef Dieter Rampl und einem negativen Analystenkommentar haben die Aktien der Hypovereinsbank (HVB) am Donnerstag deutlich nachgegeben. Das Papier fiel gegen 9.40 Uhr mit minus 3,71 Prozent auf 15,33 Euro an das Dax-Ende. Zugleich sank der Leitindex um 1,10 Prozent auf 3 932,39 Punkte.

Zur Geschäftsentwicklung äußerte sich Rampl zurückhaltend. "Wir sind verhalten optimistisch, unsere Ziele für 2004 zu erreichen", sagte sagte Rampl dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Bank peile einen Betriebsgewinn von 1,4 bis 1,7 Mrd. Euro an. Skeptisch äußerte sich Rampl zur Entwicklung im Handelsgeschäft. "Das klingt nicht so gut und drückt in dem ohnehin schwachen Umfeld auf den Kurs", sagte ein Frankfurter Händler. Zudem sei die HVB-Aktie "traditionell sehr schwankungsanfällig und verliert in einem schwachen Gesamtmarkt oft überproportional".

Zudem verwiesen Aktienhändler auf eine Studie von JP Morgan. Die Analysten der US-Investmentbank hatten wegen des von ihnen erwarteten kurzfristigen Kursdrucks die Gewinnprognosen reduziert. So senkten sie die Erwartungen beim Ergebnis je Aktie (EPS) für 2004 von 0,63 auf 0,55 Euro, bestätigten den Titel aber mit "Overweight".

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