Aktien
HVB starten schwach - Rampl-Interview verhalten aufgenommen

Aktien der Hypovereinsbank (HVB) haben am Dienstag nach einem Vorstands-Interview gegen den freundlichen Trend verloren.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien der Hypovereinsbank (HVB) haben am Dienstag nach einem Vorstands-Interview gegen den freundlichen Trend verloren. Die Papiere der zweitgrößten börsennotierten deutschen Bank verbilligten sich bis 9.40 Uhr um 1,40 Prozent auf 16,91 Euro, während der Dax 0,36 Prozent auf 4 250,74 Zähler zulegte. Das Umfeld sei mit Sicherheit weiter schwierig, sagte Vorstandssprecher Dieter Rampl der "Börsen-Zeitung" unter Bezug auf die Entwicklung im vierten Quartal.

"Die Rampl-Aussagen zeigen, dass das vierte Quartal für die HVB nicht gut gelaufen ist", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Alles deute auf ein weiter schwaches Handelsergebnis - eine ähnliche Äußerung zum dritten Quartal habe im Oktober das Papier belastet, ergänzte ein weiterer Börsianer. "Die Bank hat zuletzt des öfteren enttäuscht, warum nicht auch bei ihren Zielen für das Geschäftsjahr 2005", so Heino Ruland von der Steubing AG.

Das Interview mit Rampl ohne konkrete Zahlen oder Zeitpunkte und Ziele hat nicht viel Neues gebracht, sagte Konrad Becker, Analyst bei Merck Finck & Co. Man könnte einen etwas skeptischeren Ton hinein interpretieren, was aber eher ein Dämpfer für den Markt vor zu viel Optimismus sei. Eine Gewinnwarnung oder die Ankündigung neuer strategischer Schritte sind nicht in dem Interview zu erkennen, so Becker. Die negative Reaktion am Markt zeige eher, dass im aktuellen Kurs schon viel Optimismus und Erwartung eingepreist seien.

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