Im März
Vectron Systems plant Rückkehr an die Börse

Vectron Systems will im März an die Börse zurückkehren und visiert eine Notierung im schwach regulierten Wachstumssegment Entry Standard an. Nach Aussage von Marketingchef Jochen Fischer, der selbst zehn Prozent an dem Börsenkandidaten hält, soll im Zuge einer Kapitalerhöhung das Grundkapital um 100 000 auf 500 000 Aktien angehoben werden.

HB MÜNSTER. Der Hersteller von elektronischen Kassensystemen teilte am Dienstag mit, die Die Altaktionäre - neben Fischer die Firmengründer Jens Reckendorf und Thomas Stümmler - würden nur im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption Anteile abgeben. Nach dem Börsengang, den das Bankhaus Concord Effekten organisiert, sollten bis zu 23 Prozent der Anteile im Streubesitz liegen.

Mit dem frischen Geld will das Unternehmen, das überwiegend Gastronomen und Bäcker mit elektronischen Kassensystemen beliefert, den internationalen Vertrieb stärken und die Produktpalette um mobile Systeme erweitern.

Die 1990 gegründete Vectron hatte bereits 1999 den Gang an die Börse und gewagt und sich im Neuen Markt listen lassen. 2005 erfolgte dann die Verschmelzung mit der Duisburger Hansa Chemie zur Hansa Group. Im Frühjahr 2006 kauften die Gründer Reckendorf und Stümmler gemeinsam mit Fischer den Geschäftsbereich Vectron Systems zurück.

Fischer zufolge setzte die 100 Mitarbeiter zählende Firma 2005 etwa 17 Millionen Euro um. „Wir sind seit 2004 wieder profitabel“, sagte er Reuters.

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