Immobiliengesellschaft
Primag plant Erstnotiz für 10. Juli

Die Düsseldorfer Immobiliengesellschaft Primag will am 10. Juli an die Börse gehen. „Die Zeichnungsfrist läuft vom 26. bis zum 30. Juni“, sagte Firmengründer und -chef Gerd Esser der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

HB FRANKFURT. Die Angebotsspanne solle am Freitag bekannt gegeben werden. „Alle angebotenen 875.000 Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung“, teilte Esser mit. Der Streubesitz werde sich nach der Platzierung auf 20 Prozent belaufen. Er selbst habe sich verpflichtet, seinen Anteil, der nach dem Börsengang auf 64 Prozent zurückgehe, mindestens drei Jahre zu halten. Für die übrigen Altaktionäre gelte eine Frist von sechs Monaten.

Die Primag-Papiere sollen im schwach regulierten Entry Standard gelistet werden. Die Einnahmen will die Gesellschaft in den Ausbau des Geschäfts investieren. Begleitet wird der Börsengang von der Berliner Quirin Bank - ehemals Consors Capital Bank - und Close Brothers Seydler.

Primag hat sich auf die Sanierung und den Verkauf von Altbauvillen und Wohnhäusern im Großraum Düsseldorf spezialisiert. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen, das fünf Mitarbeiter beschäftigt, nach eigenen Angaben bei einem Umsatz von 2,1 Millionen Euro einen operativen Gewinn von 105.000 Euro. Finanzkreisen zufolge wird für 2006 ein Umsatz von 18 Millionen Euro angepeilt.

Die Analysten von Independent Research taxieren in ihrer Emissionsstudie den Wert der Primag-Aktie auf 6,39 Euro.

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