Immofinanz stößt ab
Verkauf von Anteilen versilbert Buwog-Aktien

Mit dem Verkauf seiner Anteile am Wohnungskonzern Buwog sorgt das Immobilienunternehmen Immofinanz für Kurssteigerungen bei dessen Aktie – ein erster Schritt zur Fusion mit CA Immo.

FrankfurtDas österreichische Immobilienunternehmen Immofinanz hat mit dem Verkauf eines Großteils seiner Beteiligung am Wohnungskonzern Buwog 352 Millionen Euro eingenommen. 18,5 Millionen Aktien seien für je 19,00 Euro an die Investmentfirma Sapinda Group veräußert worden, teilte Immofinanz am Donnerstag mit. Der Preis liege 3,5 Prozent über dem Schlusskurs vom Mittwoch. „Der Verkaufserlös soll zur Finanzierung des Erwerbs einer 26-prozentigen Beteiligung an der CA Immobilien Anlagen AG verwendet werden“, sagte Immofinanz-Chef Oliver Schumy. Die beiden Wiener Immobilienunternehmen Immofinanz und CA Immo hatten Mitte April einen neuen Fusionsanlauf genommen. In einem ersten Schritt hatte Immofinanz für 604 Millionen Euro 26 Prozent an CA Immo von dem russischen Investor Boris Mints übernommen.

Die Beteiligung von Immofinanz an der früheren Tochter Buwog sinkt nach dem Aktienverkauf um rund 18,5 Prozentpunkte auf rund zehn Prozent. Die verbleibenden rund zehn Millionen Buwog-Aktien seien für die anteilige Bedienung der von der Immofinanz ausgegebenen Wandelanleihen vorgesehen. Buwog wurde 2014 von Immofinanz abgespalten. Das Unternehmen zählt mehr als 51.000 Wohnungen in Österreich und Deutschland.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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