In England investieren vor allem Privatanleger in den Fonds
M&G Recovery setzt mit Erfolg auf angeschlagene Kandidaten

Die Fondsmanager des M&G Recovery suchen kriselnde Unternehmen mit Potenzial - Analysten applaudieren.

FRANKFURT/M. Bei stotternder Konjunktur und einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geraten viele Unternehmen ins Strudeln. Erholen sie sich, haben sie beachtliches Potenzial - auf diese Kandidaten setzt Tom Dobell, Fondsmanager des 1,4 Mrd. Euro schweren und seit 34 Jahren erfolgreichen Recovery Fund des britischen Fondsanbieters M&G. Seit er 1969 aufgelegt wurde, hat der M&G Recovery mit einem Wertzuwachs von 16,3 Prozent pro Jahr seine Benchmark FTSE All Share, der 11,6 Prozent pro Jahr abwarf, geschlagen.

„Das wirtschaftliche Szenario der letzten drei Jahre hat dem tendenziell defensiven Fonds in die Karten gespielt“, urteilt Jens Wetter, Fondsanalyst von Feri Trust. Während und nach einer Baisse sei Dobells Strategie der richtige Ansatz. In einem langfristigen Bullenmarkt dürfte der Fonds aber zurückbleiben.

Dobell investiert fast ausschließlich in britische Aktien. Rund 100 Positionen hat er im Portfolio, der Kassenanteil beträgt nicht mehr als fünf Prozent. Die Titel werden mit durchschnittlich drei bis fünf Jahren vergleichsweise lange gehalten. Der Fondsmanager hält engen Kontakt zu den krisengeschüttelten Unternehmen und baut gegebenenfalls so große Positionen auf, dass seine Stimme in konstruktiven Gesprächen mit der Unternehmensleitung Gehör findet. Sobald sich die Situation des Unternehmens verbessert, der Aktienkurs dies reflektiert und das Erholungspotenzial ausgereizt ist, wird das Investment aufgelöst.

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