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Infineon fest - Fortschritt im Patentstreit mit Rambus

Infineon haben am Mittwoch von Nachrichten um den Patentstreit mit dem US-Chipdesigner Rambus profitiert. Die Papiere des Münchner Halbleiterproduzenten gewannen um 15.30 Uhr 1,01 Prozent auf 8,00 Euro, der Dax legte gleichzeitig 0,37 Prozent auf 4 230,10 Punkte zu.

dpa-afx FRANKFURT. Infineon haben am Mittwoch von Nachrichten um den Patentstreit mit dem US-Chipdesigner Rambus profitiert. Die Papiere des Münchner Halbleiterproduzenten gewannen um 15.30 Uhr 1,01 Prozent auf 8,00 Euro, der Dax legte gleichzeitig 0,37 Prozent auf 4 230,10 Punkte zu. Infineon hatte ein US-Gericht aufgefordert, die Patentrechtsklage von Rambus wegen der Vernichtung von Dokumenten und Falschaussagen abzuweisen.

Die Entwicklung im Streit mit Rambus und ein Ausblick von Infineon-Chef Wolfgang Ziebart unterstützt die Aktien, sagte ein Frankfurter Börsianer. Ziebart habe die geplante Fokussierung auf Kerngeschäft-Segmente bekräftigt. Verlustbringer sollten unterdessen aufgegeben werden, habe Infineon gesagt. Diese gibt es dem Händler zufolge vor allem in der Telekomsparte. Im Segment Speicherchips soll unterdessen die Lücke zu Samsung Electronics Co. Ltd. geschlossen werden.

"Der Patentrechtsstreit mit Rambus schwelt schon lange und führt oftmals zu heftigen Kursreaktionen", sagte Ingo Queiser, Analyst bei Kepler Equities. Die Nachricht komme zwar von Infineon und beruhe nicht auf einer Gerichtsentscheidung, werde aber vom Markt positiv interpretiert, weil Rambus zugibt, Unterlagen vernichtet zu haben. Die Verhandlungsposition von Infineon werde somit gestärkt. Rambus-Aktien waren am Vorabend unter Druck geraten.

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