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Infineon fest - Weiter auf Erholungskurs - Intel, UBS-Studie

Die Infineon-Aktie hat am Freitag ihre kräftigen Vortagsgewinne von mehr als vier Prozent nach positiven Branchen-Nachrichten weiter ausgebaut. Das Papier des Münchener Halbleiterherstellers stieg bis 11.25 Uhr um 1,73 Prozent auf 7,06 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Infineon-Aktie hat am Freitag ihre kräftigen Vortagsgewinne von mehr als vier Prozent nach positiven Branchen-Nachrichten weiter ausgebaut. Das Papier des Münchener Halbleiterherstellers stieg bis 11.25 Uhr um 1,73 Prozent auf 7,06 Euro. Zugleich fiel der Dax um 0,41 Prozent auf 4 282,09 Punkte. Am Markt wurde auf Aussagen des weltgrößten Chipherstellers Intel verwiesen sowie auf eine UBS-Studie.

"Am Donnerstagabend kamen einige optimistische Äußerungen von Intel über das Geschäft in diesem Jahr", sagte Analyst Karsten Iltgen von der WestLB. "Das dürfte der Aktie derzeit helfen. Außerdem hatte sie sich in letzter Zeit schlecht entwickelt", sagte er. Der Halbleiterkonzern will auch in diesem Jahr zweistellig wachsen. "Wir sind auf dem besten Weg, das dritte Jahr in Folge ein zweistelliges Umsatzwachstum aufzuweisen", hatte der designierte Konzernchef und jetzige Präsident Paul Otellini während einer Konferenz mit Analysten am Donnerstagabend gesagt. Seine Prognosen für das laufende Quartal hatte Intel zudem bestätigt.

Analyst Ingo Queiser von Kepler Equities verwies wie Iltgen ebenfalls darauf, dass die Aktie in den "letzten Wochen stark unter Druck gestanden hat". Er geht zugleich davon aus, dass sich die Qualität der Nachrichten für Infineon in den nächsten Wochen verbessern und die Preise für Speicherchips wieder steigen dürften. "Das markiert einen Einstiegszeitpunkt für viele Investoren, zumal sich die Aktie wohl nach Ansicht einiger Anleger auf attraktivem Niveau befindet", sagte er.

Händler verwiesen auch auf eine Studie der Schweizer Großbank UBS, dass die Rückgänge bei den Dram-Chip-Lagerbeständen die Preise für diese Chips im Mai stabilisieren dürften. "Wir gehen davon aus, dass die Vertragspreise im Mai bei 2 Dollar einen Boden gefunden haben dürften. Saisonbedingte Lagerbestands-Reduzierungen sollten dazu führen, dass die Hersteller von PC-Originalausrüstungen eine Preiserholung in Richtung 2,50 Dollar im dritten Quartal dieses Jahres sehen werden", schrieben die UBS-Analysten.

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