Aktien
Infineon schwach - Philips, Sorge über Intel-Zahlen belastet

Infineon-Aktien haben am Dienstag unter den teils unerwartet schwachen Quartalszahlen und dem verhaltenen Ausblick des niederländischen Elektronikkonzerns Philips gelitten.

dpa-afx FRANKFURT. Infineon-Aktien haben am Dienstag unter den teils unerwartet schwachen Quartalszahlen und dem verhaltenen Ausblick des niederländischen Elektronikkonzerns Philips gelitten. Anleger seien außerdem skeptisch mit Blick auf die an diesem Abend erwarteten Quartalszahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel Corp. , sagten Händler.

Das Papier des Münchener Halbleiterherstellers gab bis 10.20 Uhr um 2,13 Prozent auf 8,29 Euro nach. Damit war es der prozentual größte Verlierer im Dax . Der deutsche Leitindex büßte indes 1,15 Prozent auf 3 971,58 Punkte ein.

"Der Markt ist nervös vor den Intel-Zahlen, zumal der Ausblick von Philips wenig zur Besänftigung der angespannten Stimmung beigetragen hat", sagte ein Händler. "Philips hat die Prognosen nicht ganz getroffen, wasnun die Märkte europaweit belastet. Insbesondere Technologie-Aktien sind betroffen", sagte Aktienstratege Klaus Stabel vom Wertpapierhandelshaus ICF Kursmakler AG.

Philips Electronics steigerte im dritten Quartal den Gewinn und erfüllte in diesem Bereich die Erwartungen des Marktes. Im Konsumentenbereich sehen die Niederländer die Margen allerdings weiter unter Druck. Der Ausblick auf das Gesamtjahr fiel verhalten aus.

Der US-Konzern Intel hat nach Einschätzung von Analysten im dritten Quartal den Gewinn je Aktie (EPS) von 0,25 Dollar im Jahr zuvor auf 0,27 Dollar gesteigert. Der Umsatz sollte von 7,83 Mrd. auf 8,45 Mrd. Dollar gestiegen sein. Intel hat seine Erwartung für das dritte Quartal bereits zwei Mal gesenkt und dabei jeweils für einen Absturz der Aktie gesorgt. Die Nachfrage nach Computer- und Speicherchips für Telekom-Produkte sei schwächer als erwartet, hatte die Gesellschaft Anfang September mitgeteilt.

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