Insider-Barometer
Insider handeln kräftig mit Aktien

Viele Top-Manager kaufen wieder Aktien ihres Unternehmens. Andere stoßen große Pakete ab. Was können Investoren daraus lernen? Wird der Aufschwung vielleicht weit weniger steil ausfallen als zuletzt? Das Insider-Barometer.

FRANKFURT. Viele kaufen wenig, wenige verkaufen viel: So lassen sich die Transaktionen von Vorständen, Aufsichtsräten und deren Angehörigen in den vergangenen beiden Wochen beschreiben.

Trends gibt es dabei inzwischen etliche. Auf Käuferseite stehen die Top-Manager von zyklischen Unternehmen, deren Aktien während der Krise lange Zeit besonders gelitten haben und die jetzt allmählich wieder für breitere Anlegerschichten interessant erscheinen. Auf Verkaufsseite finden sich erneut die Deutsche Bank sowie mit Centrotherm und Solon zwei Solarwerte. Deren Kurse waren in den vergangenen Monaten kräftig angezogen.

„Wer auf größeren Positionen sitzt, nimmt sicherlich die jetzige Phase, in der viele Aktien stark gestiegen sind, als willkommenen Anlass für Verkäufe wahr“, sagt Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School of Finance. Insgesamt hat sich das Insider-Barometer, das das Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) an der Uni Aachen alle zwei Wochen zusammen mit Commerzbank Wealth Management berechnet, wie in den Vorwochen bei 127 Punkten eingependelt.

Die Aussage daraus für den Aktienmarkt lautet, dass eine positive Grundstimmung für die künftige Entwicklung zwar weiter vorhanden ist und die Mehrzahl der Manager mit steigenden Kursen rechnet. Dass der Aufschwung aber weit weniger steil ausfallen wird als zuletzt.

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