Insider-Barometer: Topmanager bleiben von Dax-Flaute verschont

Insider-Barometer
Topmanager bleiben von Dax-Flaute verschont

Die Korrektur an der Börse hat viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt - die Topmanager nicht. Sie hatten bereits im Februar große Pakete verkauft. Heute überrascht allerdings ein Vorstand mit großen Zukäufen.
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FrankfurtKeine Frage, das Klima ist rauer geworden an der Börse. Mehr als 200 Punkte hat der Dax in der vergangenen Woche abgegeben, heute geht es erneut abwärts. Deutschlands Topmanager hatten schon seit Anfang Februar in größerem Umfang Aktien verkauft. Jetzt, da es wie erwartet tatsächlich zur Abschwächung kam, waren sie jedoch auf Verkäuferseite weit weniger vertreten als in den Woche davor.

Das Insider-Barometer, das die Experten des Aachener Forschungsinstituts für Asset Management (Fifam) zusammen mit Commerzbank Wealth Management alle zwei Wochen aus den Käufen und Verkäufen von Vorständen und Aufsichtsräten berechnen, notiert weiter bei 92 Punkten. Auf diesem Niveau stand es schon bei der jüngsten Erhebung. Damit befindet man sich noch im neutralen Bereich, das heißt, Aktien werden sich in den kommenden Monaten nicht besser oder schlechter entwickeln als andere Anlageklassen. Nachdem es in den Wochen davor mit dem Insiderbarometer teils rapide bergab gegangen war, hatte mancher befürchtet, es würde gar in den negativen Bereich gehen. Der beginnt unter 90 Punkten und hätte bedeutet, dass Aktien künftig schlechter laufen als andere Anlagen.

Anzeichen für die jüngsten Verluste gab es somit. „Überraschend war jedoch, dass manche altbekannten Risikofaktoren so schnell wieder wahrgenommen wurden“, sagt Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School of Finance. Die Schuldenprobleme Spaniens gehören beispielsweise dazu.

Auffällig war auch, wie viele Topmanager sich geradezu schulbuchmäßig anders verhalten als die breite Masse am Aktienmarkt. Auf Verkaufsseite waren dies die beiden MDax-Werte Fuchs Petrolub und ProSiebenSat1. Bei beiden gab es große Verkäufe. „Da Fuchs zu den Top-Performern der vergangenen Dekade zählt, ist der jetzige Verkauf nicht überraschend und sollte nicht allzu negativ interpretiert werden", sagt Olaf Stotz.

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SGL Carbon profitiert von großen Zukäufen

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  • POLITISCHE BÖRSE ALS SCHNÄPCHEN-
    MARKT...........................
    ................................
    wer die asiatischen börsen und
    den euro - kurs als reaktion auf
    die wahlen in frankreich und vor
    allem in griechenland als indiz
    für den heutigen börsentag in ..
    deutschland nimmt - kann von einer
    negativen entwicklung ausgehen..
    sicherlich wird es - vor allem zu
    beginn - zu hektischen kursbwegun-
    gen kommen..
    ..
    bei LANG & SCHWARZ wird der DAX
    zzt. mit 6508 taxiert - es ist aber
    davon auszugehen, dass er im laufe
    des handels weiter fallen wird..
    ..
    für langfristig orientierte anleger
    also eine gute möglichkeit, günstig
    zuzukaufen..
    ..
    einige qualitätsaktien haben wieder
    ihr 52 wochen-tief erreicht und sind
    schon deshalb sehr interessant..
    ..
    der DAX könnte nach unterschreiten
    der 6800 nunmehr noch bis 6350 - 6200
    korrigieren, um dann wieder anzu -
    steigen..
    ..
    mfg
    thomas oldendorp

  • Also, es gibt hier zwei Lösungen:

    Wenn man einfach mal davon ausgeht, dass diese "Topmanager" die eigene Bilanz lesen können, dies mit dem Forecast abgleichen und die Dividende flöten gehen sehen, dann wäre das ein Verkaufsgrund.

    Aber andererseits auch dann, wenn man einfach nur liquide sein will, um sich breiter aufzustellen beim Invest, wenn es weiter abwärts ginge.

    Falls es allerdings wieder aufwärts ginge, zeigte sich eine nur mittelmässige Voraussicht derselben. Diese Topmanager sollte man sich für die Zukunft dann merken, um sie nicht aus Versehen in die Auswahl zu kriegen.

  • Das hab ich ja noch nie erlebt beim Handelsblatt :-)
    Da muss der Fondsberater ja wohl total daneben gegriffen haben.

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