Aktien
Inticom will im November an die Börse

Das Passauer Elektronik-Unternehmen Inticom Systems AG plant voraussichtlich am 8. November die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Zeichnungsfrist für die zwischen 500 000 und 600 000 neuen Aktien soll vom 28. Oktober bis zum 3. November laufen (ISIN DE0005874846). Begleitet wird die Emission von Concord Effekten.

scc HB FRANKFURT/M. Insgesamt rechnet das Unternehmen nach Aussagen von Vorstandschef Otto Mayerhofer damit, dass rund zehn Millionen Euro an frischem Kapital in die Kasse gespült werden. Daraus würde sich ein Emissionspreis zwischen 16,60 und 20 Euro ergeben. Genaue Details sollen auf einer Pressekonferenz am 27. Oktober bekannt gegeben werden.

Der Erlös soll zum Ausbau des Geschäfts verwendet werden. Die im Jahr 2000 gegründete Inticom fertigt so genannte DSL-Splitter für die DSL-Breitbandtechnik und ist hier Hauptlieferant der deutschen Telekommunikationsbranche. Diese Splitter werden sowohl beim Internetnutzer als auch bei den Telefonnetzbetreibern eingebaut. Von den 1,3 Mill. DSL-Anschlüssen, die zwischen September 2003 und September 2004 in Deutschland geschaltet wurden, ist der größte Teil mit Inticom-Splittern ausgestattet. Nach Schätzungen des European Information Technology Observatory (EITO) sollen bis 2010 über 20 Millionen der schnellen Breitbandanschlüsse in Deutschland realisiert werden.

Daneben ist Inticom im Bereich der RFID-Technik tätig, in der Energie und Daten kontaktlos übertragen werden. Diese Technik wird unter anderem in der Automobilbranche eingesetzt, wo Inticom beispielsweise Systemkomponenten für Reifendruckkontrollsysteme entwickelt. Seit Gründung schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. Im vergangen Jahr setzte Inticom sechs Mill. Euro um und erzielte dabei einen Gewinn aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von über 300 000 Euro. In diesem Jahr soll der Umsatz auf 18,3 Mill. Euro steigen bei einem Gewinn von rund 700 000 Euro.

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