Investitionen für Ausbau benötigt
Hamburg will HHLA bis Herbst an die Börse bringen

Die Hansestadt Hamburg will den geplanten Börsengang der Hafengesellschaft HHLA bis Herbst über die Bühne bringen. Der Senat beschloss am Dienstag, die Aktien dann an den Börsen in Frankfurt und Hamburg zu platzieren.

HB HAMBURG. Ein Teil der Anteilsscheine solle institutionellen Investoren in den USA angeboten werden. Weitere Aktien werden für Privatanleger reserviert. Der HHLA-Belegschaft sollen Papiere zu besonderen Konditionen angeboten werden. Insgesamt sollen im Zuge des Börsengangs 30 Prozent des HHLA-Kapitals in Form von Stammaktien möglichst breit gestreut werden.

Mit dem erwarteten Erlös will die Hansestadt die Investitionen für den Ausbau des Hafens schultern. Bis 2015 werden dafür 2,9 Mrd. Euro benötigt. Früheren Angaben der Stadt zufolge sind in der mittelfristigen Finanzplanung zwei Mrd. Euro gedeckt. Der Rest soll durch den Börsengang in die Kassen fließen. 100 Mill. Euro hat Finanzsenator Michael Freytag überdies zur Stärkung des HHLA-Eigenkapitals vorgesehen. Zur Höhe der durch den Gang aufs Parkett erwarteten Erlöse machte Freytag keine Angaben.

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