Investments in die Agrarwirtschaft
Palmöl-Aktien gelten als chancenreich

Investments in die Agrarwirtschaft gelten auch wegen der weltweiten Nahrungsmittelkrise weiterhin als aussichtsreich. Dies gilt gerade für jene Agrarrohstoffe, die in der Bioenergie-Produktion eingesetzt werden.

FRANKFURT. Hierzu zählt neben Mais, Zucker, Raps und Sojabohnen auch Palmöl. Dessen beispielloser Höhenflug ist kürzlich allerdings abrupt zum Stillstand gekommen. An der Terminbörse in Kuala Lumpur kostet eine Tonne Palmöl heute gerade noch 3 457 Ringgit, nachdem noch im Monat März im Hoch 4 491 Ringgit gezahlt worden waren.

Ungeachtet dessen sehen Fachleute von BNP Paribas und Credit Suisse unverändert gute Chancen in Aktien von in der Palmölproduktion tätigen Plantagenfirmen. Die Argumente von BNP-Analyst Michael Greenall und CS-Experte Tan Ting Min leuchten ein: Die Ertragslage der meisten Plantagen-Unternehmen gilt als exzellent. Man müsse sehen, dass Palmöl Mitte 2006 nur 1 500 Ringgit gekostet habe, sagen die Fachleute. "Da die Fundamentaldaten heute besser sind als während des letzten Haussezyklus? 1998, besteht Raum für weitere Preissteigerungen", sagt Tan Ting Min.

"Wir bleiben bei unserer positiven Haltung zu Aktien dieser Branche", ergänzt BNP-Mann Greenall. Selbst die derzeit eher nachlassende Bioenergie-Fantasie werde dem Palmöl-Markt wenig anhaben, sagt Gregoire Toublanc von BNP Paribas. Denn nur etwa rund vier Prozent der Produktion dieses Speiseöls werden zur Bioenergie-Produktion genutzt. BNP Paribas hat jetzt ein Anlagezertifikat auf den S-Box Asian Plantation Performance-Index kreiert, das Anlegern Zugang zu diesem boomenden Markt bietet.

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