Investor sieht Potenzial in Schwellenländern
Vespa-Hersteller Piaggio feiert erfolgreiches Börsendebüt

Der italienische Motorroller-Hersteller Piaggio mit seiner Traditionsmarke Vespa hat am Dienstag ein erfolgreiches Börsendebüt gefeiert.

HB MAILAND. Die Papiere notierten an ihrem ersten Handelstag an der Börse in Mailand gegen Mittag mit 2,53 Euro rund zehn Prozent über dem Ausgabepreis. Während der Zeichnungsfrist hatten sich Investoren eher zurückgehalten. Die Papiere waren mit 2,30 Euro am untersten Ende der bis 3,00 Euro reichenden Preisspanne ausgegeben worden.

Die Holding IMMSI des Geschäftsmanns Roberto Colaninno hatte einen Minderheitsanteil von Piaggio an die Börse gebracht. IMMSI hält jetzt noch mehr als 50 Prozent an dem Vespa-Hersteller, 30,93 Prozent sind im Streubesitz.

IMMSI hatte sich trotz des zurückhaltenden Interesses der Investoren entschieden, den Börsengang durchzuziehen. Andere Firmen, wie der Reifenhersteller Pirelli, hatten indes mit der Begründung eines schwachen Marktumfelds jüngst auf einen solchen Schritt verzichtet.

Ein Investor hatte Reuters während der Piaggio-Roadshow gesagt, die Firma sei interessanter als einige andere, da es viel Potenzial für Wachstum gebe, vor allem in Schwellenländern wie Indien.

Bei einem Aktienkurs von 2,53 Euro ist Piaggio an der Börse mit fast einer Milliarde Euro bewertet.

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