IPO
4SC erwägt Börsengang noch in diesem Jahr

Das Biotechnologieunternehmen 4SC will möglicherweise noch in diesem Jahr an die Börse gehen. „Wir befinden uns derzeit in Gesprächen mit potenziellen Investoren. Das ist eine der Voraussetzungen für den Börsengang“, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag.

HB FRANKFURT. Ein Datum für den Gang aufs Parkett stehe aber noch nicht fest, der Börsengang könne auch erst nächstes Jahr erfolgen. 4SC strebe ein Listing am Prime Standard der Frankfurter Börse an. Konsortialführer solle die Hamburger Conrad Hinrich Donner Bank sein. Über eine vorbörsliche Kapitalerhöhung will das Unternehmen derzeit 20 Millionen Euro einsammeln.

Beim Börsengang sollen nach Angaben der Sprecherin nur Investoren, die sich an der laufenden Kapitalerhöhung beteiligen, ihre Aktien verkaufen dürfen. Der Anteil der im Streubesitz befindlichen Aktien solle damit auf 25 bis 35 Prozent steigen. Die Altaktionäre sollten sich hingegen zu langen Haltefristen verpflichten.

Das 1997 gegründete Unternehmen mit 55 Mitarbeitern hat sich auf die Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs und Entzündungen spezialisiert. Bei dem fortgeschrittensten Projekt zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen hat 4SC die erste Phase klinischer Studien abgeschlossen. Weitere Projekte befinden sich in Forschungs- und präklinischen Entwicklungsstudien.

Derzeit strebt mit der Berliner Jerini AG das zweite Biotechnologieunternehmen in diesem Jahr an die Börse. Das 1994 gegründete Unternehmen bietet bis 31. Oktober bis zu 17,8 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung zum Preis von 3,20 bis 3,60 Euro je Aktie zur Zeichnung an. Im Februar war die Biotech-Firma Paion an die Börse gegangen.

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