IPO des Solar-Dienstleister
Solarpraxis-Aktien rutschen unter Ausgabepreis

Die Aktien des Solarindustrie-Dienstleisters Solarpraxis sind beim Börsendebüt am Montag unter den Ausgabe-Festpreis von sieben Euro gerutscht.

HB FRANKFURT. Die Papiere wurden mit 7,30 Euro erstmals auf dem Kurszettel im Freiverkehr notiert, lagen am Mittag jedoch fast drei Prozent unter dem Emissionspreis bei 6,80 Euro. Solarpraxis hatte gut 400.000 Papiere zur Zeichnung angeboten. Allerdings konnte das Unternehmen nur zwei Drittel davon platzieren, so dass sich das Emissionsvolumen auf 1,9 Millionen von ursprünglich angepeilten 2,8 Millionen Euro reduziert.

„Auch mit dem geringeren Emissionserlös können alle geplanten Maßnahmen finanziert werden“, sagte Firmenchef und Großaktionär Karl-Heinz Remmers. Die Gesellschaft will das Geld aus dem Börsengang, das komplett auf das Firmenkonto fließt, in den Ausbau des Geschäfts stecken. Das 1998 gegründete Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren profitabel und verbuchte 2005 einen Umsatz von rund zwei Millionen Euro und einen Gewinn von 204.000 Euro. Im ersten Quartal 2006 sei der Umsatz im Jahresvergleich um 70 Prozent auf zwei Millionen Euro gestiegen.

Solarpraxis bietet Dienstleistungen rund um die Solarbranche an. Das Unternehmen organisiert unter anderem Kongresse und gibt Fachliteratur heraus. Hauptaktionäre der Gesellschaft sind bisher die Vorstände Remmers und Holger Bedurke sowie die Umwelt-Aktiendepots der Vermögensberatung Murphy & Spitz. Nach dem Börsengang wird der Streubesitz laut Remmers bei knapp 50 Prozent liegen.

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