IPO ist in der zweiten Jahreshälfte geplant
Tui beauftragt US-Banken für Hapag-Börsengang

Der Touristikkonzern Tui hat für geplanten Börsengang seiner Logistik-Tochter Hapag-Lloyd AG die US-Investmenthäuser Goldman Sachs und Citigroup als Konsortialführer ausgewählt.

HB HAMBURG. Das Mandat sei ausschließlich für einen Börsengang und nicht für den Verkauf an einen Investor vergeben worden, sagte eine Tui-Sprecherin am Donnerstag. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, dass der Konzern auch einen Verkauf prüfe. So hatte die Oetker-Gruppe bereits Interesse bekundet.

„Wir gehen zurzeit weiterhin von einem Börsengang aus, der in der zweiten Jahreshälfte, voraussichtlich im Herbst, stattfinden wird“, sagte eine Tui-Sprecherin.

Die Pläne sehen vor, dass etwa ein Drittel der ertragsstarken Schifffahrtstocher an der Börse platziert werden. Tui hält sich offen, bis zu 49 Prozent zu veräußern. Der Verkauf an einen Investor ist nach TUI-Angaben bisher nicht geplant. Entgegen Branchenspekulationen und öffentlichen Interessenbekundungen der Bielefelder Oetker-Gruppe lägen weiterhin keine weiteren Kaufangebote vor, sagte eine Sprecherin. Tui-Chef Michael Frenzel hatte vorige Woche auf der Hauptversammlung erklärt, falls es konkrete Offerten gebe, werde man diese prüfen. In Finanzkreisen rechnet man für den Hapag-Börsengang mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro.

Um das Mandat für den Börsengang hatten sich mehrere Banken bemüht, darunter auch die Deutsche Bank. In den vergangenen Monaten war auch spekuliert worden, die WestLB als Hauptaktionär von Tui könnte eines der lukrativen Mandate für die Konsortialführung bekommen.

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