IPOs

In Hongkong stauen sich die Börsenkandidaten

Die Börse in Hongkong wartet auf ein weiteres Milliardendebüt. Der chinesische Versicherer China Pacific Insurance will über einen Börsengang 3,4 Mrd. Dollar einnehmen.
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HB SHANGHAI. Immer mehr chinesische Firmen streben nach einer Börsennotiz in Hongkong. Der drittgrößte Lebensversicherer China Pacific Insurance, der bereits in Shanghai notiert ist, erhielt am Mittwoch von der Aufsichtsbehörde grünes Licht für den Gang an den Hongkonger Markt. Der Konzern peilt Einnahmen in Höhe von umgerechnet 3,4 Mrd. Dollar an. Allerdings muss auch die Börse noch zustimmen.

Der Versicherer hatte seinen Plan für eine Notiz in Hongkong wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf Eis gelegt und profitiert nun von der scheinbar ungebremsten IPO-Tätigkeit in China. Experten gehen davon aus, dass der Boom noch bis ins nächste Jahr andauern wird. Erst vergangene Woche hatte die China Minsheng Bank bei ihrem Debüt in Hongkong fast vier Mrd. Dollar eingenommen - der wohl fünftgrößte Börsengang weltweit in diesem Jahr. Das Institut war ebenfalls bereits in Shanghai notiert. Mehr als die Hälfte der zehn größten IPOs weltweit in diesem Jahr dürften aus Asien kommen.

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