Italienischer Motorradhersteller
Piaggio rollert am 11. Juli an die Börse

Der unter anderem für seine „Vespa“ bekannte italienische Motorradhersteller Piaggio geht am 11. Juli an die Börse. Die Preisspanne für die 119,2 Millionen Aktien, die 30,9 Prozent des Grundkapitals entsprechen, liege bei 2,30 bis 3,00 Euro, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Damit wird Piaggio mit 887 Millionen bis 1,156 Milliarden Euro bewertet.

HB MAILAND. Der endgültige Preis für die Anteilsscheine, die vom 19. Juni bis zum 5. Juli gezeichnet werden können, soll am 7. Juli festgelegt werden. Ausgehend vom maximalen Ausgabepreis würde das Unternehmen durch den Börsengang 347 Millionen Euro einnehmen.

Der Ausgabepreis wird am 10. Juli festgelegt, einen Tag später ist dann das Börsendebüt vorgesehen. Das Angebot könnte bis auf 40 Prozent des Grundkapitals steigen, sollten zwei Mehrzuteilungsoptionen (Greenshoe) vollständig ausgeübt werden. In diesem Fall könnte der Umfang des IPO auf maximal 463 Mill. Euro klettern. Die angebotenen Aktien stammen von Piaggios Gläubigerbanken sowie von einem Private- Equity-Fund von Morgan Grenfell. Piaggios größter Anteilseigner Immsi SpA werde dagegen seinen 40,1-prozentigen Anteil behalten und, sollten bestimmte Optionen ausgeübt werden, diese sogar auf rund 50 Prozent ausbauen.

Die Roadshow beginnt am 20. Juni in Mailand. Rund 25 Prozent der Anteilsscheine seien für Privatanleger bestimmt, die übrigen 75 Prozent würden an institutionelle Investoren inner- und außerhalb Italiens veräußert.

Piaggio hatte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 10,2 Mill. Euro bei einem Umsatz von 374,2 Mill. Euro ausgewiesen.

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