Italienischer Versorger könnte Milliardenbetrag erlösen
Enel-Tochter kommt im Sommer an die Börse

Der frühere italienische Strommonopolist Enel will in diesem Sommer zwischen 43,5 % und 50 % seiner Netztochter Terna an die Börse bringen. Enel teilte mit, knapp ein Drittel der Aktien solle an italienische Kleinanleger gehen, der Rest an einheimische und internationale institutionelle Investoren.

mab MAILAND. Terna wird von Analysten mit rund 3 Mrd. Euro bewertet. Der von Goldman Sachs und Mediobanca koordinierte Börsengang könnte den Schätzungen zufolge mit einem Volumen von rund 1,5 Mrd. Euro einer der größten europäischen Börsengänge in diesem Jahr werden.

Terna gehören 38 000 Kilometer Stromleitungen in Italien und weitere 2 300 in Brasilien. Im letzten Jahr hat die Netzgesellschaft bei einem Umsatz von 919 Mill. Euro ein operatives Ergebnis von 436 Mill. Euro und einen Nettogewinn von 173 Mill. Euro erwirtschaftet. Im ersten Quartal 2004 ist dank einer Erhöhung der von der Regulierungsbehörde festgelegten Tarife der Nettogewinn um 30 % gestiegen. Ende 2005 werden Stimmrechte von Enel auf 5 % begrenzt, um den Stromkonzern zu einem vollständigen Ausstieg bei Terna zu bewegen. Bis Juli nächsten Jahres muss Enel zudem seinen Anteil an Terna auf unter 20 % reduzieren.

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