Italiens Ministerpräsident Berlusconi will Firmenmehrheit behalten
Erfolgreicher Börsengang von Telecinco

Der spanische Fernsehsender Telecinco des italienischen Medienkonzern Mediaset ist am Donnerstag in Madrid an die Börse gegangen. Direkt zu Beginn des Börsengangs um 11.00 Uhr kletterten die Aktien um 23 Prozent auf 12,50 Euro.

HB MADRID. Das unter der Kontrolle des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi stehende Mediaset-Unternehmen hält 52 Prozent an dem spanischen Kanal und will diesen Anteil auch nicht senken. Dagegen haben der niederländische Investmentfonds Ice und die Dresdner Bank Anteile platziert.

Die institutionelle Tranche des TV-Senderns war 20-fach überzeichnet. Die Nachfrage der Kleinaktionäre lag 6,83 mal höher als das Angebot, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Von Telecinco werden am Berichtstag 30% zum Preis von 10,15 Euro je Aktie an der Börse notiert, was einer Bewertung des Unternehmens von 2,5 Mrd Euro entspricht.

Telecinco ist nach Antena 3 der zweite Fernsehsender in Spanien, der an die Börse geht. Analysten halten das Telecinco-Angebot im Vergleich zu anderen Medienaktien für günstig.

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