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JP Morgan hebt Prognose und Ziel für Deutsche Bank an - Stellenabbau

Das US-Investmenthaus JP Morgan hat seine Gewinnprognosen für die Deutsche Bank wegen des geplanten Abbaus von 1920 Stellen in Deutschland erhöht.

dpa-afx LONDON. Das US-Investmenthaus JP Morgan hat seine Gewinnprognosen für die Deutsche Bank wegen des geplanten Abbaus von 1920 Stellen in Deutschland erhöht. Für 2005 werde jetzt ein um drei Prozent höheres Ergebnis je Aktie (EPS) von 5,55 Euro erwartet, hieß es in einer am Donnerstag herausgegebenen Studie. Für 2006 wurde das EPS um sieben Prozent auf 6,65 Euro angehoben. Das Kursziel setzten die Analysten von 70 auf 73 Euro hoch. Die Einstufung blieb "Overweight".

Mit der jüngsten Ankündigung zeigt die Deutsche Bank nach Ansicht der Experten Entschlossenheit bei der Senkung der Kosten. Es sei davon auszugehen, dass außerhalb Deutschlands noch mehr Stellen abgebaut würden, da nur 42 Prozent der Mitarbeiter des Finanzkonzerns in Deutschland beschäftigt sind. Die Maßnahmen für Deutschland würde bis Ende 2006 Einsparungen von voraussichtlich 240 Mill. Euro bringen. Die Hälfte davon wird nach Einschätzung der Analysten bereits im kommenden Jahr Eingang in die Bilanz finden.

Falls die Deutsche Bank noch einmal 4 500 Mitarbeiter im internationalen Geschäft entlasse, könne sie ihr Ziel einer Netto-Eigenkapitalrendite von 15 Prozent erreichen. Gemäß der Einstufung "Overweight" geht JP Morgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der vom Analystenteam beobachtete Sektor entwickeln wird.

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