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JP Morgan nimmt Siemens von Analyst Focus List - Weiter 'Overweight'

Das US-Investmenthaus JP Morgan hat die Aktien von Siemens nach dem Verkauf der verlustträchtigen Handy-Sparte von seiner "Analyst Focus List" genommen. Wie die Analysten am Mittwoch mitteilten, sehen sie in der Transaktion einen "positiven Katalysator", auf den sie "lange gewartet haben".

dpa-afx LONDON. Das US-Investmenthaus JP Morgan hat die Aktien von Siemens nach dem Verkauf der verlustträchtigen Handy-Sparte von seiner "Analyst Focus List" genommen. Wie die Analysten am Mittwoch mitteilten, sehen sie in der Transaktion einen "positiven Katalysator", auf den sie "lange gewartet haben".

Dem Unternehmen bescheinigten sie langfristig attraktive Wachstumschancen und eine starke Bilanz. Kurzfristig sei allerdings nicht mit weiteren kurstreibenden Nachrichten zu rechnen. Die Experten kürzten ihre Gewinnprognose für 2005/06 um acht Prozent und erhöhten sie für 2006/07 um zwei Prozent. Die Einstufung wurde auf "Overweight" belassen. Das Kursziel gaben sie mit 66 Euro an.

Siemens hatte am Vortag im Zusammenhang mit dem Verkauf eine Ergebnisbelastung von 350 Mill. Euro vor Steuern angekündigt. JP Morgan sieht zudem eine Verringerung des Barmittelbestandes von 400 bis 500 Mill. Euro auf den Elektrotechnikkonzern zukommen.

Gemäß der Einstufung "Overweight" geht JP Morgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der vom Analystenteam beobachtete Sektor entwickeln wird.

Analysierendes Institut JP Morgan.

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