Kapitalerhöhung geplant
RWE-Aktie schmiert ab

Nach einem miserablen ersten Halbjahr war die RWE-Aktie zuletzt auf Erholungskurs. Doch mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung schickt der Energiekonzern die Aktie wieder auf Talfahrt.
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DüsseldorfDer durch die Atomwende unter Druck geratene Energiekonzern RWE hat sich mit einem milliardenschweren Aktienverkauf etwas Luft verschafft. Eine Kapitalerhöhung und der Verkauf eigener Anteilsscheine bringen dem Versorger Einnahmen von 2,1 Milliarden Euro, wie RWE am Dienstag mitteilte. Der im nächsten Jahr scheidende Vorstandschef Jürgen Großmann will damit die Schuldenlast senken, das Kredit-Rating verteidigen und die Investitionen in neue Kraftwerke absichern. Allerdings nimmt RWE 400 Millionen Euro weniger ein als geplant. Die Differenz will Großmann durch weitere Effizienzsteigerungen ausgleichen. Dies könnte auch den Druck auf die Mitarbeiter erhöhen.

Die RWE-Aktie gab im Zuge der Kapitalerhöhung um bis zu zwölf Prozent auf 26,66 Euro nach, wodurch der Börsenwert des Versorgers um rund zwei Milliarden sank. Am Montag hatte das Papier noch bei mehr als 30 Euro notiert. Losschlagen konnte RWE die Aktien - insgesamt 15 Prozent des Grundkapitals - nur mit einem Abschlag von fast 15 Prozent zu 26 Euro. Es war die größte Aktienplatzierung am deutschen Markt in diesem Jahr. „In diesem Umfeld war das ein mutiger Schritt“, sagte ein Banker. Begleitet wurde die Kapitalerhöhung von den Investmentbank-Schwergewichten Goldman Sachs und Deutsche Bank. Bis zuletzt war unklar, ob RWE die im Sommer angekündigte Kapitalerhöhung überhaupt noch in diesem Jahr durchziehen kann.

Von Analysten kam Zustimmung für den Schritt. Durch diesen werde die Kapitalstruktur gestärkt, sagte LBBW-Analyst Bernhard Jeggle. RWE ist mit 30,8 Milliarden Euro verschuldet. Im Sommer hatten die Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch die Kreditwürdigkeit von RWE heruntergestuft.

Durch den Atomausstieg hat RWE mit dem Kernkraftwerk Biblis einen wichtigen Gewinnbringer verloren. Zudem lastet die neue Brennelementesteuer auf dem nach Eon zweitgrößten deutschen Versorger. Auch das schwächelnde Gasgeschäft macht Großmann und seinem designierten Nachfolger Peter Terium Kopfzerbrechen.

Die konkreten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung will RWE erst im März aufzeigen. Das bereits laufende Programm sieht vor, die Kosten bis 2012 gegenüber 2006 um 1,5 Milliarden Euro zu senken. RWE hatte unter anderem den Einkauf zentralisiert und seine Geschäfte in Deutschland gestrafft. Konzernkreisen zufolge will RWE in den kommenden Jahren bis zu 8000 seiner 72.000 Stellen streichen. Die Hälfte der Mitarbeiter davon könne durch Verkäufe von Beteiligungen aus dem Konzern ausscheiden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. In Deutschland sind diese nach einer Vereinbarung ohnehin bis Ende 2012 ausgeschlossen.

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  • Ich las vor ungefähr einem Jahr, in der Süddeutschen Zeitung, das der Vorsitzende von RWE bei einem Vortrag erklärte. „Wir bauen ein Kraftwerk das entzieht der Kohle das CO2, bevor die Kohle Verbrannt wird“. Ich Dummbürger rief bei RWE an, kam bis zum Pressesprecher und sagte die Presse müsse den Vorsitzenden falsch verstanden haben. Der Namensgleiche Pressesprecher mit dem Vorstand erklärte „nein nein das ist schon richtig wir entfernen das CO2 schon vor der Verbrennung aus der Kohle“. Aktionäre ich stelle mich zur Verfügung und garantiere Abfindung bekommt keiner von den beiden Harz 1 reicht.
    Antonius Theiler geb.1941

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