Kapitalerhöhung: Sky wird neue Aktien nicht los

Kapitalerhöhung
Sky wird neue Aktien nicht los

Mit einer weiteren Kapitalerhöhung will sich der kriselnde Bezahlsender Sky Luft verschaffen. Insgesamt will das Unternehmen 270 Millionen neue Papiere an den Markt bringen. Doch die Anleger zeigen dem Konzern die kalte Schulter.
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HB MÜNCHEN. Der chronisch defizitäre Bezahlfernsehsender Sky ist bei seiner Kapitalerhöhung auf vielen Aktien sitzengeblieben. Lediglich 61 Prozent der insgesamt 270 Millionen neuen Papiere haben einen Abnehmer gefunden, wie das Münchner Unternehmen am Dienstag mitteilte. Sky wollte 1,05 Euro je Anteilsschein. Die restlichen Aktien sollen nun an Großinvestoren verkauft werden. An der Börse verloren die im MDax gelisteten Papiere 0,5 Prozent auf 1,04 Euro.

Sky hatte im August angekündigt, durch die Ausgabe neuer Aktien und einen Kredit insgesamt 340 Millionen Euro einnehmen zu wollen. Großaktionär Rupert Murdoch hatte zugesichert, mit seinem Konzern News Corp einen Teil der Titel zu übernehmen - es ist die vierte Geldspritze seit Murdochs Einstieg 2008.

Das Geld will der Bezahlfernsehsender ins Programm und ins Marketing stecken, um neue zahlende Zuschauer zu locken. Seit der Umbennung von Premiere in Sky im Sommer 2009 stagnieren die Abo-Zahlen.

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  • Die Probleme von Sky mögen zum einen daran liegen, dass sie nicht ausreichend darauf hinweisen, dass das Programm auch über Kabel empfangen werden kann. Der Name suggeriert nunmal was anderes. Und die "installations"-Angebote auf der Website, die voll auf Satelliten-installation abstellen, tun ein übriges. Man muss schon tiefer graben, bis man merkt, dass das Programm auch über Kabel empfangbar ist.

    Und doch bleibt mangels passender Abfragemöglichkeiten immer die Unsicherheit, ob man das Programm nach Erhalt von Receiver und/oder Smartcard wirklich empfangen kann.

    Von der unverständlichen Preispolitik, die HD-Kanäle nicht einfach als eigenständiges Produkt zu vermarkten, mal ganz abgesehen.

    Da fehlt's schon sehr am Marketing, vom Namen angefangen bis hin zu so einfachen Mitteln wie eine Abfragemöglichkeit zur Verfügbarkeit auf der Website. Sehr peinlich. Da dümpelt man eben bei 1,04.

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