Kein Börsengang im engeren Sinne
Lang & Schwarz debütiert auf Frankfurter Parkett

Das auf außerbörslichen Handel spezialisierte Brokerhaus Lang & Schwarz will nun auch die eigenen Aktien auf den Kurszettel bringen. Die Notierungsaufnahme der Aktien im Geregelten Markt ist für Donnerstag geplant.

HB FRANKFURT. „Wir rechnen mit einem Eröffnungskurs von sieben bis 7,50 Euro“, sagte Co-Chef Peter Zahn am Mittwoch. Es handelt es sich um eine Notierungsaufnahme und keinen Börsengang im engeren Sinne. Daher gab es im Vorfeld weder eine Zeichnungsfrist noch einen Ausgabepreis.

Die 1996 gegründete Gesellschaft erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2005 bei einer Bilanzsumme von knapp 95 Mill. Euro einen Reingewinn von 1,9 Mill. Euro. Größter Aktionär ist mit 32 Prozent bislang das Bankhaus MM Warburg. Knapp die Hälfte der Anteile liegt bei Privatpersonen.

Insgesamt sollen 3 146 000 Stückaktien jeweils mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 3 Euro und mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 ausgegeben werden.

Zudem sollen bis zu 439 230 Stückaktien aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 3 Euro je Stückaktie und mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Börsengang wird von Großaktionär M.M.Warburg begleitet, die im Nachgang auch als Designated Sponsor fungiert. Warburg sieht Lang & Schwarz als strategischen Partner. Es sei im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung der Beteiligung geplant.

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