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Kein einheitlicher Trend bei Dax-Autoaktien - US-Absatzzahlen

Deutsche Autowerte haben am Donnerstag mit unterschiedlicher Tendenz auf die Vorlage der November-Absatzzahlen im wichtigen Exportmarkt USA reagiert. Während die Volkswagen-Aktie als prozentual stärkster Verlierer im Index gehandelt wurde, konnte sich Daimler-Chrysler im Plus halten.

dpa-afx FRANKFURT. Deutsche Autowerte haben am Donnerstag mit unterschiedlicher Tendenz auf die Vorlage der November-Absatzzahlen im wichtigen Exportmarkt USA reagiert. Während die Volkswagen-Aktie als prozentual stärkster Verlierer im Index gehandelt wurde, konnte sich Daimler-Chrysler im Plus halten. BMW-Aktien entwickelten sich zum Gesamtmarkt unterdurchschnittlich.

So gewannen Daimler-Chrysler-Titel bis 10.00 Uhr um 0,09 Prozent auf 33,97 Euro. BMW-Papiere büßten 0,06 Prozent auf 31,93 Euro ein. Volkswagen sanken um 0,59 Prozent auf 33,93 Euro. Der Dax war zugleich um 0,29 Prozent über dem Vortag bei 4 198,27 Zählern. Außerhalb der Dax-Indexfamilie stieg die Porsche-Aktie um 0,40 Prozent auf 479,89 Euro.

Analyst Robert Heberger von der Münchener Privatbank Merck, Finck & Co nannte die Absatzleistungen der deutschen Hersteller - abgesehen von Daimler-Chrysler - "enttäuschend". Er strich insbesondere den heftigen Einbruch der Marke Volkswagen mit einem Minus von mehr als 40 Prozent heraus. Auch BMW habe enttäuscht, während der Rückgang bei Porsche von 4,6 Prozent im November innerhalb der Erwartung ausfiel. Hier habe der Vorgänger des Einstiegsmodells Boxster die Daten gedrückt.

Mercedes habe unter den europäischen Herstellern geglänzt, hieß es in einer Markteinschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Als stark kursbelastend wirke sich hingegen der Einbruch bei Volkswagen aus, hieß es.

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