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Keine Entspannung beim Benzinpreis zu erwarten - Societe Generale

Trotz der Freigabe von Teilen der strategischen Ölreserven ist nach Einschätzung der Societe Generale beim Benzinpreis keine Entspannung zu erwarten.

dpa-afx FRANKFURT. Trotz der Freigabe von Teilen der strategischen Ölreserven ist nach Einschätzung der Societe Generale beim Benzinpreis keine Entspannung zu erwarten. Den Förder- und Produktionsausfall durch den Wirbelsturm "Katrina" schätzt SG-Rohstoff-Analyst Frederic Lasserre in einer am Freitag veröffentlichten Studie auf etwa 63 Mill. Barrel. In etwa gleichem Umfang werde aus den strategischen Ölreserven Öl auf den Markt gebracht.

"Allerdings gibt es ein Ungleichgewicht bei den Mengen für Rohöl und raffinierte Öle", sagte Lasserre. Während der Ausfall beim Rohöl zu nahezu 150 Prozent überkompensiert werde, bleibe beim Benzin und weiteren raffinierten Sorten ein Netto-Defizit von 50 beziehungsweise 43 Prozent. Entsprechend dürften sich die Preise künftig entwickeln.

So sei beim Rohöl der Sorte WTI in den kommenden 30 Tagen ein weiterer Preisrückgang in Richtung 60 Dollar pro Barrel zu erwarten. Der Preis für unverbleites Benzin und weitere Treibstoffe sieht der Experte jedoch weiter steigen, ohne für die kommenden 30 Tage ein exakte Schätzung abgeben zu wollen. Der Preisanstieg werde derzeit vor allem von der US-Nachfrage getrieben.

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