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Kepler stuft Postbank nach Angebotsende auf „Reduce“

Kepler hat die Aktie der Postbank von "Accept Offer" auf "Reduce" umgestuft und das Kursziel von 24,00 auf 12,00 (Kurs: 23,96) Euro halbiert.

dpa-afx FRANKFURT. Kepler hat die Aktie der Postbank von "Accept Offer" auf "Reduce" umgestuft und das Kursziel von 24,00 auf 12,00 (Kurs: 23,96) Euro halbiert. Die Unterstützung durch das mittlerweile abgelaufene freiwillige öffentliche Übernahmeangebot der Deutschen Bank falle nun weg, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Freitag. Die Nachfrist ist am 24. November um 24.00 Uhr abgelaufen. Bis zu dem Zeitpunkt hatte Deutschlands größte Bank die Postbank-Aktien zu je 25 Euro eingesammelt. Mindestens 70 Prozent der freien Aktionäre haben dies angenommen.

Kepler-Analyst Becker errechnet bei 12 Euro den fairen fundamentalen Wert der Aktien, wenn die Bank die versteckten Verluste verdaut hat und die notwendige Rekapitalisierung geschafft ist. Nach dem Auslaufen des Angebots dürfte die Deutsche Bank eine realistischere Bewertung der faulen Anlagen (toxic assets)der Postbank durchsetzen. Das könnte nach Beckers Berechnung Abschreibungen von rund 1,8 Mrd. Euro auslösen und in der Folge dann auch eine Kapitalerhöhung bei der Postbank nach sich ziehen. Das würde den Anteil der ausstehenden Aktionäre verwässern. Derzeit handele die Postbank-Aktie mit einer riesigen Prämie im Vergleich zu den meisten anderen deutschen Banken.

Gemäß der Einstufung "Reduce" rechnet Kepler Capital Markets auf Sicht der nächsten zwölf Monate mit einem absoluten Abwärtsrisiko der Aktie.

Analysierendes Institut Kepler Capital Markets.

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