KGV: Dax-Aktien zu Schnäppchenpreisen

KGV
Dax-Aktien zu Schnäppchenpreisen

Nach dem Crash sind viele Standardwerte optisch sehr billig, die Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind auf Niedrigstniveaus gesunken. Günstige KGVs sind aber keine Garantie für Kursgewinne. Die Dax-Aktien im Check.

 

 

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    Kommentare zu "Dax-Aktien zu Schnäppchenpreisen"

    Alle Kommentare
    • haha echt traurig manche leute..nur jammerlappen im netz???

    • Es ist schon traurig, dass die deutsche Bevölkerung den niedrigsten Aktineanteil im europäischen Vergleich aufweißt. Der Anteil der Versicherungen am Geldvermögen beträgt 24%, Spareinlagen, Termingelder und Sichteinlagen und Rentenwerte weitere 48%. Lediglich 5% werden in Aktien angelegt.

      Die Holländer verfügen dagegen über eine Aktienquote von über 30%. Warscheinlich sind deshalb auch ihre Geldvermögen mit durchschnittlich 120T€ doppelt so hoch wie die der deutschen Nachbarn.

      Dagegen wissen die wenigsten, dass Aktien als eine von wenigen Anlageformen relativ sicher gegen Inflation und damit unabhängiger gegen die Ausgabewut von Staaten sind. Außerdem ist die Möglichkeit an dem wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen als Miteigentümer zu parizipieren und eben am wirtschaftlichem Erfolg eines Landes teilzunehmen eine verkannte Chance ein langfristiges Vermögen aufzubauen.

      Auf Sicht von Jahrzehnten kommt keine andere Anlageform an diese Gewinnentwicklung herran und das wird so bleiben, während der Großteil der deutschen Bevölkerung sein Geld nur zu einem Bruchteil des Anlagewertes zurückerhalten wird.

    • Ich besaß einmal ein Aktie mit einem KGV von 3,XX. Ich fühlte mich als Pionier und träumte von einer Verfünffachung.

      Die Verkäufer hielt ich für beschränkt und chartgläubig.

      Es kam wie es kommen musste. Mein Unternehmen war pleite, das KGV war lediglich eine Illussion.

      Gegen den Trend stemmen, ist somit häufig selbstmörderisch.

      Klar kann man dicke Geschäfte mit günstigen Aktien durchziehen, wenn der Markt insgesamt übertreibt. Doch was ist, wenn die Wirtschaft im Zuge der Schuldenkrise kurz vorm Kollabieren steht ?

      Die Krise mit mehr Schulden zu kaschieren, ist derzeit ausgeschlossen.

      Was bleibt also, außer eine Abwärtsspirale aufgrund einer Verunsicherung, die als historisch zu bezeichnen ist.

      Lediglich Daytrader können hier oder da einen schnellen Gewinn einfahren, doch für Investoren sieht es brenzelig aus.

    • Klar, Aktien sind angesichts des aktuellen Zinsniveaus spottbillig, wenn man die prognostizierten KGVs zugrunde legt. Der wichtigste und zukunftsträchtigste Wert für den langfristig orientierten Geldanleger ist, in meinen Augen, ein gut organisiertes Unternehmen. Ich beabsichtige daher zu kaufen, aber die sichere Stagnation, möglicherweise sogar scharfe Rezession, ist vermutlich noch nicht eingepreist.

      Der US-Konsument hat jahrzehntelang mit geliehenem Geld die Weltwirtschaft angetrieben – doch bereits seit den frühen 90ern ist die reale Wertschöpfung dort rückläufig (!) und wurden die USA deindustrialisiert. Das IT-Wunder und gefälschte Regierungsstatistiken haben die Welt getäuscht. Ein Abgleiten in die Depression infolge der Finanzkrise wurde nur mit viel Liquidität verzögert. Die fehlerhaften Wirtschaftsstrukturen wurden nicht korrigiert, ja überwiegend nicht einmal erkannt. Spätestens nach den nächsten Präsidentschaftswahl wird die Bevölkerungsmehrheit dort ein blaues Wunder erleben, ganz egal wer gewinnt. Den Amerikanern geht die Puste aus.

      Damit steht auch das exportabhängige Wirtschaftsmodell Chinas auf der Kippe. Die BRICS-Staaten haben zwar die letzten Jahre positiv überrascht. Ich fürchte aber, aus der Ferne verkennen wir die Schwächen dieser Volkswirtschaften. Wir sollten uns vor übertriebenen Erwartungen hüten.

      Und unsere gerade mit viel Steuergeldern geretteten Banken haben munter weitergezockt und die Politik am Nasenring hinter sich hergezogen. Nun stehen sie erneut am Abgrund. Mal sehen, wann das erste Dominosteinchen fällt und welche Kettenreaktionen es auslöst.

      Dann heißt es: Zähne zusammenbeißen, verdrängen wie viel Geld man für so manche im Depot liegende Werte vor Jahren bezahlt hat, zum richtigen Zeitpunkt beherzt zugreifen und hoffen, dass man den nächsten Aufschwung noch erlebt.

    • Viel zu viele Optimisten im Markt. Weit und breit keine Panik.

      Es wird weiter runtergehen. Eine 3 an erster Stelle des DAX noch dieses Jahr würde mich nicht wundern.

    • Schwache Tage sind gute Tag um sich substanzstarke Werte (z.B. Adidas, BASF, Henkel, Linde, Siemens, VW, Bilfinger, Lanxess und Nestle) für die Altersvorsorge günstig ins Depot zu legen.

      Irgendwo muss ja die üppig verdiente Kohle der letzten Wochen wieder investiert werden.

      Anrühren tu ich davon eh nichts die nächsten 10 - 15 Jahre vor Mitte/Ende 40.

    • Falls jemand den letzten Werbespot von Skoda gesehen hat, der weiß ungefähr wo der Boden etwa im Dax sein wird. Steht auf dem Nummernschild.

    • Kauft euch Taschentücher. Das Geheule hält ja kein Mensch aus.

      Habt ihr zu viel Geld mit Aktien in den Sand gesetzt?

    • Wenn wir demnächst in eine Depression (nicht Rezession) rutschen sind Aktien derzeit sehr, sehr teuer. Finger weg. Bei DAX-Stand 1.000 mal neu überlegen.Aktienkurse steigen erst, seit die Welt mit Kredit geflutet wird (also seit Anfang der 1980ger-Jahre). Davor konnte man Aktien vergessen. Auch zukünftig kann man Aktien vergessen. Ben Bananke in den USA muss seinen DOW aber noch schön hoch halten, damit er die Renten der Baby-Boomer Generation bezahlen kann. Alles nur Schein, ohne Substanz. Wir wie ein Kartenhaus zusammenfallen.

    • Jaaaaaaaaa jetzt wieder zugreifen der Dax ist billig. Seid Ihr Schreiber eigentlich noch ganz bei Trost. KGV war in den 80 und 90er billiger. Marktschreier für Aktien hatten wir auch Anfang des Jahres noch da war der Dax bei 7500. Wo sind jetzt die Analysten und Finanzakrobaten , wo kommen sie aus ihren Löchern? Aktien sind noch lange nicht preiswert. ! Wer preiswert kaufen will sollte sich einfach nur hinsetzen und abwarten.
      Die Kaufkurse kommen erst noch.

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