Kleinere Ergänzungskäufe möglich
Interhyp peilt Börsengang in diesem Jahr an

Der Internetdienst für Finanzierungsberatung Interhyp strebt noch für dieses Jahr den Gang auf das Börsenparkett an. Mit dem Erlös aus der dann geplanten Kapitalerhöhung solle weiteres Wachstum finanziert werden.

HB Frankfurt/M. Der Internetdienst für Finanzierungsberatung Interhyp strebt noch für dieses Jahr den Gang auf das Börsenparkett an. „Wenn das Kapitalmarktumfeld günstig bleibt, ist das Listing für dieses Jahr angedacht, sonst für die kommenden zwölf Monate“, sagte Interhyp-Chef Robert Haselsteiner dem Handelsblatt. Mit dem Erlös aus der dann geplanten Kapitalerhöhung solle weiteres Wachstum finanziert werden. „Außerdem sind kleinere Ergänzungskäufe möglich“, sagte Haselsteiner, der die Firma 1999 im Zuge des Internetbooms in München gründete.

Interhyp berät über sein Internetportal Kunden etwa bei der Baufinanzierung und vermittelt Kredite von mehr als 40 Banken, Spar- und Bausparkassen. Die Institute zahlen dafür eine vom Kreditvolumen abhängige Gebühr. Anders als andere Internetfirmen, die Ende der 90er Jahre an die Börse drängten, ist Interhyp mit seinen 200 Mitarbeitern profitabel. Im ersten Halbjahr 2005 betrug der Betriebsgewinn 41 nach 0,3 Mill. Euro im Vorjahr bei einem Umsatz von 17 Mill. Euro nach 7,3 Mill. Euro.

Haselsteiner, der vor 1999 bei der Investmentbank Goldman Sachs arbeitete, rechnet damit, dass die Wagniskapitalgeber 3i und Earlybird, beim Börsengang ihre Anteile von 18 und 28 Prozent verringern werden. Begleitet werden wird das Listing im Prime Standard der Frankfurter Börse den Angaben zufolge durch die Deutsche Bank.

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