Kleinstes von fünf Börsendebüts in diesem Jahr
Inticom-Aktien starten leicht über Ausgabekurs

Die Aktien des Elektronikunternehmens Inticom sind an ihrem ersten Handelstag mit 18,40 Euro leicht über dem Ausgabekurs von 18 Euro in den Xetra-Handel gestartet.

HB FRANKFURT. Im Verlauf bröckelte der Kurs am Montag leicht auf 18,20 Euro ab. Der Börsengang ist gemessen am Emissionsvolumen von knapp elf Millionen Euro und 595.000 Aktien der kleinste von insgesamt fünf Börsendebüts in diesem Jahr.

Die Emission des Telekommunikations-Zulieferers war nach Angaben der Konsortialbank Concord Effekten deutlich überzeichnet. Die Bookbuilding-Spanne hatte von 16,50 Euro bis 20 Euro gereicht.

Inticom hatte im Vorfeld des Börsengangs angekündigt, die Einnahmen aus dem Börsengang für weiteres Wachstum im Bereich der schnellen DSL-Internetzugänge investieren zu wollen. Das Unternehmen stellt sogenannte DSL-Splitter her, die in den althergebrachten kupfernen Telefonleitungen Daten- und Sprachverkehr trennen. Hauptabnehmer ist die Deutsche Telekom, auf die etwa 40 Prozent des Umsatzes entfällt. Zu den Inticom-Wettbewerbern auf dem deutschen Markt gehört die im TecDax notierte Epcos. Für 2005 hat Concord Effekten für Inticom einen Umsatz von 30,5 Millionen Euro nach 18,5 Millionen Euro im laufenden Jahr prognostiziert. Den Nachsteuergewinn erwartet die Bank mit 1,58 (0,2) Millionen Euro.

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