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Konsum und Investitionen in Deutschland enttäuschen - Dekabank

Als enttäuschend hat die Dekabank die Entwicklung der deutschen Binnennachfrage im zweiten Quartal bezeichnet. Diese sei zwar gestiegen. "Aber der Anstieg resultiert vor allem aus höheren Lagerbeständen und Staatsausgaben", sagte Volkswirt Andreas Scheuerle am Dienstag in Frankfurt.

dpa-afx FRANKFURT. Als enttäuschend hat die Dekabank die Entwicklung der deutschen Binnennachfrage im zweiten Quartal bezeichnet. Diese sei zwar gestiegen. "Aber der Anstieg resultiert vor allem aus höheren Lagerbeständen und Staatsausgaben", sagte Volkswirt Andreas Scheuerle am Dienstag in Frankfurt. "Das sind nicht gerade Komponenten, die auf ein gesundes Wachstum hindeuten." Der private Konsum sei hingegen stärker als erwartet gesunken, während die Investitionen geringer als vorhergesagt zugenommen hätten.

In der zweiten Jahreshälfte erwartet Scheuerle zwar eine bessere Entwicklung des privaten Konsums. Im Gesamtjahr sei dennoch mit einem erneuten Rückgang zu rechnen. Grund sei die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit. "Ein besserer Arbeitsmarkt ist der Schlüssel zu einem höheren Konsum", sagte der Deka-Experte.

Die Konjunkturerholung in Deutschland werde weiter vom Export getragen. Die Frühindikatoren deuteten auf eine positive Entwicklung der wichtigsten Handelspartner hin. Das Wirtschaftswachstum könne deshalb im vierten Quartal an sein Potenzialwachstum heranreichen, sagte Scheuerle.

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