Konzern hat Umbau noch nicht geschafft – Analysten raten von Aktie ab
Eastman Kodak hechelt der digitalen Konkurrenz hinterher

Mehr als ein Jahr ist es her, dass der Film- und Fotohersteller Eastman Kodak Co. seine neue Strategie angekündigt hat. Analysten sind sich einig, dass Kodak zwar erste Meilensteine auf dem Weg zum erfolgreichen Konzernumbau bewältigt hat, das Unternehmen aber noch lange nicht über den Berg ist.

siri SAN FRANCISCO. Mehr als ein Jahr ist es her, dass der Film- und Fotohersteller Eastman Kodak Co. seine neue Strategie angekündigt hat. Eine Neuorientierung auf digitale Fotografie und der schrittweise Ausstieg aus dem traditionellen Fotogeschäft sollte einen Aufschwung für das unter schwindenden Umsätzen leidende Unternehmen bringen.

So hat Kodak bereits eine ganze Reihe von Fotolaboren weltweit geschlossen und in diesem Jahr 5 900 der bis 2006 angekündigten 12 000 bis 15 000 Mitarbeiter entlassen. Zudem hat Kodak durch Investitionen und Akquisitionen im digitalen Fotogeschäft aufgeholt und bietet neben Kameras tragbare Drucker und Fotokiosks in Drogerien und Supermärkten an. Insgesamt hat Kodak für den Konzernumbau bis 2006 Sonderaufwendungen von 1,3 Milliarden Dollar bis 1,7 Milliarden Dollar eingeplant.

Doch Analysten sind sich einig, dass Kodak zwar erste Meilensteine auf dem Weg zum erfolgreichen Konzernumbau bewältigt hat, das Unternehmen aber noch lange nicht über den Berg ist. „Der Aktienkurs ist zwar wieder etwas gestiegen, aber von einer wirklichen Erholung ist das Unternehmen noch weit entfernt“, sagt Richard Stice, Analyst bei der Rating Agentur Standard & Poor´s. Der Aktienkurs liegt bei knapp 32 Dollar und damit nicht weit unter dem Jahreshoch von 34,75 Dollar. Für Anleger ist das allerdings nur ein schwacher Trost: Der Kurs steht schon seit längerem unter Druck. Wer vor fünf Jahren 10 000 Dollar in Kodak-Aktien investierte, hat heute nur noch rund 5 300 Dollar im Depot

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