Konzern verwaltet rund 110 000 Wohnungen
Gagfah strebt Börsengang in den nächsten zwei Jahren an

Das Immobilienunternehmen Gagfah strebt an die Börse. „Wir machen uns fit für den Börsengang in 18 bis 24 Monaten“, erklärte Gagfah-Chef Udo Bachmann am Donnerstag in Essen. Einzelheiten seien aber noch nicht entschieden.

HB DÜSSELDORF. Die konkreten Schritte hin zum Gang an die Börse hingen auch von der Situation an den Kapitalmärkten und der Entwicklung der Immobilienbranche ab. Die US-Beteiligungsgesellschaft Fortress, die Gagfah 2004 von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) übernommen hatte, ziele mit dem Börsengang allerdings nicht auf einen Ausstieg ab. Fortress sei an einem langfristigen Engagement interessiert.

2004 hatte Gagfah nach eigenen Angaben einen Jahresüberschuss von 58,7 (Vorjahr: 53,3) Millionen Euro erzielt. Gagfah war im vergangenen Jahr für einen Kaufpreis von rund 2,123 Milliarden Euro an die US-Fondsgesellschaft gegangen. Fortress hatte sich dazu verpflichtet, die Anteile an der Gagfah mindestens zehn Jahre zu halten und nur mit Zustimmung der BfA veräußern zu können. Die Gagfah ist eines der bundesweit größten Immobilienunternehmen. Der Konzern verwaltet inklusive des Geschäfts für Dritte insgesamt rund 110 000 Wohnungen.

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