Konzernergabnis sackte im Auftaktquartal ab
IVG verschiebt REIT-Börsengang ins kommende Jahr

Der Immobilienkonzern IVG verschiebt seinen seit mehr als einem Jahr geplanten REIT-Börsengang auf 2009. Im laufenden Jahr werde der Immobilienfonds nicht mehr an die Börse kommen, sagte Firmenchef Wolfhard Leichnitz der Tageszeitung „Die Welt“. „Dazu ist das Kapitalmarktumfeld einfach zu schlecht. Ich hoffe nun auf 2009.“

rtr FRANKFURT. Ursprünglich hatte das Unternehmen den REIT im Frühjahr 2008 am Kapitalmarkt platzieren wollen, den Termin aber dann auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund dafür war der Kurssturz bei Immobilienaktien im Zuge der Finanzkrise. Viele Aktien notieren immer noch deutlich unter dem in der Branche viel beachteten Nettovermögenswert (NAV).

Nach einem Gewinneinbruch im Auftaktquartal will der IVG-Chef auch einen Personalabbau nicht ausschließen. Genaue Zahlen könne er derzeit aber noch nicht absehen, schrieb das Blatt. Im Auftaktquartal sackte das Konzernergebnis um 83 Prozent auf 12,1 Mill. Euro ab. Auch für das Gesamtjahr kündigte der Vorstand erhebliche Einbußen an. „Wir machen gerade eine Kostenanalyse und durchleuchten jeden Bereich des Unternehmens. Denn unsere Kosten sind eindeutig zu hoch“, sagte Leichnitz.

Zusätzliche Einnahmen könnte der geplante Verkauf des mit unterirdischen Öl- und Gaslagerstätten bringen. „Wir leiten derzeit einen Verkaufsprozess ein. Noch bis Ende Mai werden die Unterlagen an die potenziellen Interessenten rausgehen“, sagte der Firmenchef. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des so genannten Kavernengeschäfts soll die Verschuldung zurückgefahren werden.

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