Aktien
Kooperation von VW und Chrysler langfristig denkbar - Morgan Stanley

Volkswagen und Daimler-Chrysler werden nach Einschätzung von Morgan Stanley in den USA mittelfristig nicht auf einem höheren Niveau als bei gemeinsamen Projekten zusammenarbeiten.

dpa-afx LONDON. Volkswagen und Daimler-Chrysler werden nach Einschätzung von Morgan Stanley in den USA mittelfristig nicht auf einem höheren Niveau als bei gemeinsamen Projekten zusammenarbeiten. Langfristig gebe es allerdings die Möglichkeit einer tiefer gehenden Kooperation, heißt es in einer am Dienstag vorgelegten Studie.

"Aus unserer Sicht wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Verluste von VW in Nordamerika bis 2008 auf knapp zwei Mrd. Euro verdoppeln", heißt es in der Studie. Das Unternehmen scheine den Kontakt zum US-Verbraucher verloren zu haben.

VW habe sich dem US-Markt verschrieben, aber keine US-Produkte. Die könne Chrysler liefern. Volkwagen benötige Produktionsstätten im Dollarraum. Auch damit könne Chrysler dienen. Zudem fehle es VW an größeren Fahrzeugen, die speziell auf die Bedürfnisse der US-Verbraucher zugeschnitten seien. Im Gegenzug biete VW Chrysler die Möglichkeit, sich aus Nordamerika heraus zu diversifizieren.

Insgesamt wäre eine solche Zusammenarbeit für Daimler-Chrysler ("Overweight") vorteilhafter als für VW ("Underweight"). Während die Wolfsburger gezwungen sein könnten, große Risiken in den USA einzugehen, könne sich Daimler-Chrysler unterdessen auf die Wende bei Mercedes konzentrieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%