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Kurzfristig keine nachhaltige Entlastung an Ölmärkten in Sicht - HSH

Trotz der leichten Entspannung an den Rohölmärkten ist nach Einschätzung der HSH Nordbank zunächst keine nachhaltige Entlastung in Sicht.

dpa-afx HAMBURG. Trotz der leichten Entspannung an den Rohölmärkten ist nach Einschätzung der HSH Nordbank zunächst keine nachhaltige Entlastung in Sicht. "Trotz des unverändert hohen Ölangebots sprechen die noch nicht beendete Sturmsaison im Atlantik und die politischen Risiken, zum Beispiel im Iran, weiterhin für einen Ölpreis um die 60-Dollar-Marke", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Vor dem Hintergrund der Ölpreishausse im bisherigen Jahresverlauf sei die Prognose für 2005 von 49,00 Dollar auf 55,60 Dollar angehoben worden. 2006 dürfte sich die nachlassende Dynamik in der US-Ölnachfrage, die zunehmenden freien Förderkapazitäten und die hohen Lagerbestände beim Ölpreis durchsetzen und zu leicht sinkenden Brent-Ölpreis auf 54,30 Dollar führen. In Krisensituationen sei aber weiterhin mit starken Ausschlägen des Ölpreises zu rechnen.

Erst mittelfristig ist angesichts der rekordhohen Ölpreise mit einer Entspannung zu rechen. "Ein Ölpreis über 60 Dollar sollte längerfristig die Nachfrage belasten", sagte HSH-Experte Andy Sommer. Vor diesem Hintergrund dürfte der Ölpreis in den Jahren 2007 bis 2009 in Fünf-Dollar-Schritten von 45 auf 35 Dollar sinken.

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