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Lage am deutschen Arbeitsmarkt ist und bleibt trübe - Dekabank

Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt sind und bleiben nach Einschätzung der Dekabank trübe. Trotz der Exportkonjunktur sei die Binnennachfrage nicht in der Lage, Impulse für die Zukunft zu setzen, heißt es in einer am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Analyse. Diese Impulse würden jedoch vom deutschen Arbeitsmarkt dringend benötigt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt sind und bleiben nach Einschätzung der Dekabank trübe. Trotz der Exportkonjunktur sei die Binnennachfrage nicht in der Lage, Impulse für die Zukunft zu setzen, heißt es in einer am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Analyse. Diese Impulse würden jedoch vom deutschen Arbeitsmarkt dringend benötigt.

Im September sank die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland saisonbedingt um 89 859 auf 4 256 664. Das waren jedoch 48 881 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 10,3 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 10,1 Prozent gelegen. Die Zahl der offenen Stellen nahm im September um 11 700 auf 275 500 ab.

Auch 2005 Könnte EIN Jahr DER Enttäuschungen Werden

Mit den aktuellen Zahlen kann nach Ansicht der Dekabank davon ausgegangen werden, dass sich die jahresdurchschnittliche Anzahl der Arbeitslosen im laufenden Jahr wenig von der des Jahres 2003 unterscheiden werde.

Hinzu komme, dass sich bedingt durch Hartz IV die Personen, die sich frustriert aus der Arbeitslosenstatistik zurückgezogen hätten, nun wieder in das "Heer" der registrierten Arbeitslosen einreihen würden. Damit könne auch das kommende Jahr erneut ein Jahr der Enttäuschungen am Arbeitsmarkt werden.

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