Laut Experten
Graumarktkurse von Air Berlin geben leicht nach

Bei dem im zweiten Anlauf geplanten Börsengang von Air Berlin zeichnet sich eine Zuteilung in der Mitte der auf 11,50 bis 14,50 Euro gesenkten Preisspanne ab.

HB FRANKFURT. „Die Indikation im vorbörslichen Handel deutet darauf hin, dass die Papiere wohl in der Mitte der Preisspanne zugeteilt werden dürften“, sagte Händler Erdem Furuncu vom Brokerhaus Lang & Schwarz am Dienstag. „Die Aktien sind zuletzt etwas unter Druck gekommen“, ergänzte Händler Niklas Breckling von der DKM Wertpapierhandelsbank. „Die institutionellen Investoren gehen offenbar davon aus, dass Air Berlin die Aktien zwischen 13,00 und 13,50 Euro ausgibt.“

Die Billigfluglinie hatte sich vergangene Woche dem Druck der Investoren gebeugt und bietet ihre Aktien nun günstiger an.

Aktienexperten hatte wegen hoher Risiken wie steigende Treibstoffpreise und dem harten Wettbewerb auf dem europäischen Billigflugsektor einen Preisnachlass gefordert. Zudem verknappte die Airline das Angebot und verlängerte die Zeichnungsfrist auf Mittwoch. Der Börsengang (IPO) ist nun für Donnerstag geplant.

Im Graumarkt notierten die Aktien am vorletzten Tag der Zeichnungsfrist zwischen 13,50 und 13,90 Euro, nachdem sie zu Wochenbeginn bei rund 14,00 Euro taxiert worden waren. Wie Reuters aus Finanzkreisen erfuhr, sind die Bücher inzwischen gefüllt, die Emission überzeichnet. Das Emissionsvolumen beträgt maximal allerdings nur noch 616 Millionen Euro statt der ursprünglich geplanten 870 Millionen Euro. Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft würden statt bis zu 400 Millionen Euro nun gut 280 Millionen Euro aus dem Börsengang zufließen.

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