Laut Interview
Centrotec denkt an IPO seiner Medizintechnik-Sparte

Der Lüftungstechnik- und Solaranbieter Centrotec peilt für seine Medizintechnik-Sparte einen Börsengang an.

HB FRANKFURT. „Wir wollen in der Medizintechnik einen ähnlichen Weg gehen wie mit Centrosolar“, sagte Vorstandschef Gert-Jan Huisman in einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“ am Mittwoch. Mit dem Gang an den Kapitalmarkt will sich Huisman aber Zeit lassen. „Wir behalten die Sparte gerne noch eine Weile bei uns, um sie inhaltlich zu stärken.“

Die Sparte gehört nach den Worten von Huisman nicht zum Kerngeschäft der auf Energiesparsysteme für Häuser spezialisierten Centrotec. „Es gibt da wenig Synergien“, sagte er. Nach einem Börsengang sei die Dekonsolidierung in mehreren Schritten denkbar. Die Medizintechnik-Sparte erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von 26,5 Millionen Euro. Huisman prognostizierte für den Geschäftsbereich in der nächsten Zeit das stärkste Wachstum innerhalb der Gruppe.

In den kommenden Jahren will der der im Kleinwerteindex SDax gelistete Konzern sowohl aus eigener Kraft als auch durch Zukäufe wachsen. Im Jahr 2010 soll der Umsatz eine Milliarde Euro erreichen. Für dieses Jahr peilt Centrotec Erlöse von 330 bis 360 (2005: 153) Millionen Euro an. Der finanzielle Spielraum des Konzerns reicht nach Angaben des Vorstandschefs für kleine bis mittlere Akquisitionen aus. Ohne Kapitalerhöhung könne Centrotec rund 150 Millionen Euro stemmen, sagte Huisman.

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