Laut PWC
2006 wird Rekordjahr bei Börsengängen in Europa

Mit ihren Börsengängen werden Unternehmen einer Studie zufolge 2006 voraussichtlich so viel Geld an den europäischen Aktienmärkten einsammeln wie nie zuvor.

HB FRANKFURT. „Angesichts des starken europäischen IPO-Auftakts im vierten Quartal dürfte das Rekord-Emissionsvolumen von 51 Milliarden Euro aus dem Jahr 2005 übertroffen werden“, sagte Volker Fitzner, Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), am Donnerstag voraus. In den vergangenen drei Monaten habe das Volumen der Börsendebüts (IPOs) bei insgesamt 11,8 Milliarden Euro gelegen - ein Plus von 40 Prozent zum Vorjahreszeitraum. An den US-Börsen summierten sich die Börsengänge lediglich auf 4,7 Milliarden Euro.

Die Deutsche Börse sei im dritten Quartal mit einem IPO-Volumen von 687 Millionen Euro im europäischen Vergleich auf Platz drei gelandet, hieß es in der vierteljährlich erscheinenden PwC-Studie „IPO Watch Europe“.

Spitzenreiter war die Londoner Börse LSE. Rund 90 Prozent des Emissionsvolumens von insgesamt 9,5 Milliarden Euro entfielen dort allerdings auf die Debüts des russischen Ölförderers Rosneft und des britischen Versicherers Standard Life. Deutlich weniger Börsenaspiranten entschieden sich dagegen für eine Erstnotiz an der Mehrländerbörse Euronext. Dort ging das IPO-Volumen auf 169 Millionen Euro von 3,6 Milliarden im Vorjahreszeitraum zurück.

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